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Wissenswertes rund um Wildfleisch |
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Samstag, 27. Mai 2006 |
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Das Erbeuten von Fleisch wild lebender Tiere sicherte schon in der vorgeschichtlichen Zeit das Überleben der Menschen. Stets war es der Hunger auf Fleisch und die Aussicht, sich über mehrere Tage satt essen zu können, die den Menschen veranlasste, dem Wildtier nachzustellen. Heute ist Wildfleisch eine feine Delikatesse, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch gesund ist.
Geschmack
Der besondere Wildgeschmack ist beim Rehfleisch am stärksten ausgeprägt, dann folgen Rotwild und Damwild. Das Fleisch vom Wildschwein ist gegenüber anderem Wildfleisch etwas fettreicher und verträgt auch kräftigeres Würzen mit Kräutern.
Spicken
Wildfleisch wird wie andere fettarme Fleischarten zubereitet. Das Spicken mit Speck ist nicht erforderlich. Die Einstiche mit der Spicknadel könnten die Fleischfasern sogar verletzen und den Braten trocken werden lassen. Selbst ein Abdecken mit - möglichst nicht geräuchertem - Speck ist nicht unbedingt nötig, bei Wildschwein überhaupt überflüssig.
Zubereitung
Bei der Zubereitung eines Wildbratens eignet sich die Kontrolle der Temperatur mit einem speziellen Bratenthermometer (erhältlich im Fachhandel). Wichtig: erst bei einer Kerntemperatur von 80 Grad sind pathogene (krankheitserregende) Keime abgetötet. Wie viel Zeit man daher einkalkulieren sollte: Eine zwei Kilo schwere Rehkeule braucht ca. 65 Minuten, um eine Kerntemperatur von 60 Grad zu erreichen. Erst nach 105 Minuten kann man mit 80 Grad rechnen.
Getränke
Klassisch und edel passt am besten ein kräftiger, körperreicher Rotwein zum Wildessen. Zum Kochen und für die Sauce sollte man keinen Wein von schlechterer Qualität verwenden. Auch Bier passt gut zu Wild.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. August 2008 )
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