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Was bitter dem Mund, ist dem Herzen gesund! Drucken E-Mail
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Sonntag, 16. Juli 2006

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Dieses Sprichwort ist tatsächlich wahr, denn bittere Lebensmittel, wie Chicorée, Endivien, Radicchio, Rucola, aber auch Artischocken, gleichen Nervosität und Stress und üben einen positiven Einfluss auf das Herz aus. Trockenheit und Hitze hingegen bringen das Herz aus dem Gleichgewicht. Ein Aufenthalt in heißen Gegenden sowie übermäßiger Genuss von austrocknenden Substanzen wie Kaffee, Nikotin und Spirituosen, Rotwein oder scharfen Gewürzen kann den Funktionskreis Herz beeinträchtigen. Gegrilltes Fleisch von Lamm, Schaf und Ziege sowie Backhendl bekommen einem dann eher schlecht. 
In den heißen Monaten soll man daher überwiegend thermisch kühlende, Feuchtigkeit spendende Nahrungsmittel aufnehmen. Zu empfehlen sind frische Früchte, Melonen, Grapefruits, Tomaten, Melanzane, Zucchini, Gurken, in Suppen oder roh genossen, bittere Blattsalate, frische Kräuter und Fische, ebenso Buchweizen, Roggen, Amarant und Quinoa.

Trinken Sie Salbei-, Pfefferminze- und Melissentees – sie wirken erfrischend. Und essen Sie italienisch: Mozzarella mit Tomaten und Basilikum vertreiben die innere Hitze.

Bitter-kühl beruhigt auch, wie zum Beispiel das Weizenbier. Durch den bitteren Hopfen kommt es nach Stress und geistiger Anspannung zur Entspannung.
Bitter leitet auch die Energie auch nach unten und wirkt somit auch verdauungsfördernd, wie z.B. Bitterliköre oder herbe Aperitifs.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Mai 2008 )
 
 
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