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Samstag, 27. Mai 2006

Holländische Siedler brachten die ersten Waffeln nach Amerika. Sie hatten ihre Waffeleisen - mit langen Griffen versehene Gerätschaften, die direkt ins offene Feuer gehalten wurden - stets griffbereit am Herd stehen. Auch Thomas Jefferson, der 3. Präsident der Vereinigten Staaten, soll ein solches Waffeleisen besessen haben.

Die ersten elektrischen Waffeleisen kamen kurz vor der Jahrhundertwende auf, doch erst in den 40er Jahren wurden sie zum festen Bestandteil praktisch jedes amerikanischen Haushalts.
Mit den heutigen Waffeleisen dauert das backen oft weniger als 4 Minuten und sie lassen sich mühelos reinigen.

Die sogenannten Belgischen Waffeln sind etwas dicker als herkömmliche Waffeln und werden häufig auf Jahrmärkten angeboten. Sie enthalten Hefe und werden in speziellen Eisen mit einem tiefen Wabenmuster gebacken. Diese Waffeln waren übrigens die Sensation der New Yorker Weltausstellung 1967. Vor allem mit Erdbeeren und Schlagobers wurden sie in großen Mengen an die hungrigen Besucher verkauft.

Der Waffelteig kann Stunden im voraus zubereitet werden, Die Waffeln allerdings nicht. Sie schmecken nur frisch aus dem Waffeleisen - mit Ahornsirup, Honig oder frischem Obst zum Frühstück; später am Tag sind sie am besten geeignet als Nachspeise oder Dessert mit Eiscreme und heißer Schokoladen-Sauce).

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. August 2008 )
 
 
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