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Im Winter liefern Orangen und Mandarinen das nötige Vitamin C, um Stress und grippale Infekte abzuwehren. Im Sommer wird auf das wichtige Vitamin aus der Nahrung oft vergessen, sagt Prof. Hademar Bankhofer.
Handvoll Erdbeeren deckt Tagesbedarf
Eines ist klar: Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor einer Ansteckung mit Erkältungs- oder Grippeviren. Dabei spielt das Vitamin C eine wichtige Rolle, sagt Professor Hademar Bankhofer. Es gibt genaue Richtlinien, wieviel Vitamin C man braucht, um Viren erfolgreich abzuwehren. "Der tägliche Bedarf liegt bei einem gesunden Erwachsenen bei 100 bis 150 Milligramm. In Zeiten grippaler Infekte können es aber 500 Milligramm sein", so der Experte. Mit dieser Zahl fängt man im Alltag allerdings wenig an. Daher kommt oft die berechtigte Frage: Wie viele Früchte, die reich an Vitamin C sind, muss ich essen? Bankhofer: "Dafür reicht eine handvoll heimischer Erdbeeren oder sechs bis sieben Kiwis oder zwei große Papayas."
Wunderwaffe Sanddornsirup
Auch ein Getränk ist eine wahre Vitamin-C-Bombe. Wer jetzt an den Orangsaft oder an den Grapefruitsaft denkt, liegt falsch. Prof. Bankhofer meint den Sanddornsaft aus dem Reformhaus. Man vermischt ihn im Verhältnis 1 zu 7 mit Wasser, rührt gut um und trinkt vormittags und nachmittags einen Viertelliter. "Mit einem Glas tankt man die gigantische Vitamin C-Menge von 400 Milligramm", schwärmt Bankhofer.
Stichwort: Gemüse
Wenn man sich mit Vitamin C aus Gemüse versorgen möchte, sollte man zwei rohe oder drei gedämpfte Fenchelknollen essen. Als Alternative rät Bankhofer zu zwei roten Paprikaschoten oder 8 Brokkoli-Röschen.
Vitamin C für einen Tag
Wichtig ist, dass man Vitamin C über den Tag verteilt aufnimmt, weil es sehr schnell aufgebraucht und abgebaut wird. Eines iddeale Tages-Kombination wäre etwa: 2 Kiwis, 1 Paprikaschote, 1 Papaya. Oder 4 Brokkoli-Röschen, 1 Glas Sanddornsaft.
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