|
Sommerliche Rosenblütenrezepte |
|
|
|
Sonntag, 8. August 2010 |
|
Die meisten sehen in der Rose etwas Schönes zum Anschauen und zum Riechen. ORF-Wien Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer gibt den ungewöhnlichen Rat, jetzt im Sommer einmal Rosen zu trinken oder zu essen.
Schon riechen macht gute Laune
Jedes Rosenblütenblatt enthält 14 verschiedene ätherische Öle, die für den Duft zuständig sind. Außerdem sind Rosenblütenblätter reich an pflanzlichen Hormonstoffen. An der Universität von Paris hat man laut Bankhofer nachgewiesen, dass bereits Riechen an einer Rose positiven Einfluss auf den Hormonhaushalt von Frauen hat. Man darf allerdings nie chemisch behandelte oder gedüngte Rosen verwenden. Die Rosen müssen aus biologischem Anbau sein und dürfen nicht gespritzt worden sein. Diese Bio-Rosenblüten sind die ideale Grundlage für Bankhofer's Rezepte. Geerntet werden die Rosenblütenblätter am besten an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit, denn da haben sie die meisten Wirkstoffe. Man kann natürlich auch getrocknete Blüten aus der Apotheke oder aus dem Reformhaus verwenden.
Rosencreme für 4 Personen
100 Gramm Rosenblütenblätter zehn Minuten lang in einem halben Liter Wasser kochen. Dann zehn Minuten ziehen lassen und durchseihen. Dieses Rosenwasser mit einem halben Liter Schlagobers verrühren. Etwas Honig dazu geben und kurz aufkochen. Danach kommen sechs verquirlte Eigelb dazu. Die Creme wird gut verrüht, in Dessertschalen gefüllt, gekühlt und mit Rosenblüten garniert serviert.
Mit Rosenblütenblättern dekorieren
Zwei gehäufte Teelöffel Rosenblütenblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und nur zwei Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend durchseihen und mit ganz wenig Honig oder Ahornsirup süßen. Der Tee wird lauwarm getrunken. Er schmeckt gut, beruhigt und verbessert die Stimmung. Man kann auch gut gewaschene, fein gehackte Rosenblütenblätter auf den Obstsalat streuen oder Pudding damit verzieren.
© ORF.at / wien.orf.at/magazin
|
|
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. September 2010 )
|