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Eintöpfe & Ragouts
Bei unseren Vorfahren hing ein Kessel über der Feuerstelle und darin köchelte das, was Haus und Hof gerade hergaben. Im Zuge der aufkommenden Esskultur wurde der Eintopf unmodern. Sehr zu Unrecht, denn einfach ist es schon Eintopf zu kochen, aber keineswegs einfältig! Entdecken Sie mit uns die vielen Variationen!
Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Gerichten ist: In Eintöpfen wird die Beilage in Form von Gemüse gleich mitgekocht, zu Ragouts wird sie extra gereicht. Unser Gulasch ist eigentlich auch ein Ragout - Fleischstücke in ausreichend (Zwiebel-)Sauce gegart. Der große Vorteil dieser Gerichte: Man kommt mit nur einem Kochgeschirr aus! Alle Zutaten können gut vorbereitet werden und müssen nur mehr in der richtigen Reihenfolge zugegeben werden.
Ein Topf. Aber welcher?
Am besten eignen sich halbhohe Töpfe mit mittlerem Durchmesser, Kasserollen also. In solchen Töpfen garen die Zutaten gleichmäßig und der Garzustand lässt sich leicht kontrollieren. Schmale, hohe Töpfe sind schlecht geeignet.
Spritzschutz
Damit beim Anbraten der Fleischstücke der Herd von lästigen Fettspritzern verschont bleibt, deckt man den Topf am besten mit einem „Spritzschutzdeckel" zu - durch die Schlitze und den einstellbaren Knauf kann der entstehende Dampf entweichen, das Fleisch erhält eine geschmackvolle Kruste.
Beilagen
So einfach und unkompliziert Eintöpfe in der Zubereitung sind, so bescheiden sind sie auch in der Wahl der Beilage. Schon eine knusprige Semmel, ein Wachauer und dunkles Brot machen die Mahlzeit komplett. Auch der klassische Semmelknödel ist immer eine gute Wahl, ferner bieten sich Teigwaren, Erdäpfel und - speziell zu Eintöpfen mit hellem Geflügel und Kalb - gedünsteter Reis an.
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