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Küchenlexikon
Herkunft:
Höchstwahrscheinlich stammt die Zitrone aus dem Gebiet zwischen dem Himalaya, dem Norden Myanmars (Birma) und Südchina. Von dort wurde sie nach Syrien gebracht, von wo sie die Kreuzritter mit nach Europa nahmen und bekannt machten.
Anbauländer:
Italien, Spanien, Türkei, Griechenland, Südafrika, Südamerika, Australien
Artikelbeschreibung:
Zitronenbäume sind immergrün und werden bis zu 7 m hoch. Die Farbe der Schale sagt nichts über die innere Reife aus. So werden in Italien die Zitronen zum Beispiel nur grünlich verkauft, da das künstliche Entgrünen durch leichte Erhitzung die Haltbarkeit verringert. Die Schale kann glatt oder großporig sein.
Inhaltsstoffe:
Das weißlich gelbe Fruchtfleisch enthält bis zu 7 Kerne und in erster Linie Zitronensäure, sowie Vitamin C (50mg/100g). Die Schale ist reich an wohlriechenden ätherischen Ölen. 100g Fruchtfleisch haben 28 kcal/117 kJ.
Gesundheitstipps:
Zitronen haben einen hohen Stellenwert für die Gesundheit, da sie bakterienabtötend, appetitanregend, fiebersenkend wirken und auch gegen "Katerstimmung" helfen. Heißer Zitronensaft ist ein altes Volksheilmittel gegen Erkältungen.
Einkaufstipps:
Man sollte relativ schwere Früchte mit einer festen Schale wählen. Je reifer die Früchte, desto heller wird ihre Farbe und desto weniger Saft und Säure haben sie. Gepflückte Zitronen reifen nicht mehr nach. Wenn sie die Schale verwenden wollen, greifen sie zu unbehandelten Früchten.
Lagerung im Haushalt:
Bei Zimmertemperatur kann man sie spielend eine Woche aufbewahren. Im Kühlschrank halten sie entsprechend länger.
Verwendungstipps:
Zitronen sind unglaublich vielseitig. Sie werden einerseits zur Verfeinerung des Aromas von süßen Gerichten verwendet, aber auch zu herzhaften Speisen gereicht, da ihre Säure das Fett leichter verdaulich macht. Zitronenscheiben verbessern Tees, kalte Getränke und dienen auch als Dekoration. Erfrischende Eiscremes, Sorbets oder Tortenfüllungen aus Zitronen sind ebenfalls sehr beliebt. Glattschalige Zitronen sind am besten zum Entsaften und Kochen geeignet, wobei großporige Sorten leichter zu reiben sind.
Küchentipp:
Zitronensaft verhindert bei vielen Früchten eine Verfärbung nach dem Schneiden, so werden Apfelspalten, die in Zitronensaft getaucht wurden, nicht braun, da die Ascorbinsäure die Oxidation verhindert. Zitronen geben besonders viel Saft, wenn man sie vor dem Pressen mit den Handflächen unter leichtem Druck leicht rollt. Zitronensaft hilft auch, Fleisch zarter zu machen. Zitronensaft ist nicht nur als Lebensmittel in Verwendung, sondern auch als Bleichmittel, Haushaltsreiniger oder Kosmetika.
Wie geben Zitronen mehr Saft?
Wenn man sie vor dem Ausdrücken mit der flachen Hand auf der Arbeitsfläche rollt. Ungespritzte Zitronen können auch für ca. 15 Minuten in heißes Wasser gelegt werden, sie geben dann ebenfalls mehr Saft. Bei gespritzten Zitronen könnten Konservierungsstoffe ins Innere der Zitrone gelangen!
Wie sollen Zitronen aufbewahrt werden?
Zitronen sollten nicht im Kühlschrank gelagert werden, sie trocknen aus und verlieren das Aroma.
Diese kleinen violettschwarzen Pflaumen haben ein süßes Fruchtfleisch und werden auch verwendet zur Herstellung von Sliwowitz und anderen Pflaumenschnäpsen.
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