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Ananas

ananas.gifHerkunft:
Die Urheimat der Ananas ist vermutlich Paraguay. Diese Frucht wurde von Kolumbus 1493 auf Guadeloupe entdeckt und mit nach Europa gebracht.

Anbauländer:
Costa Rica, Elfenbeinküste, Indien, Hawaii, Kenia, Südafrika

Artikelbeschreibung:
Ananas gehören zur Gruppe der Zitrusfrüchte. Sie sehen aus wie ein großer Kiefernzapfen und können bis zu 5 kg schwer werden. Sie besitzen eine dicke, raue Schale mit gelb- bis rotbrauner oder grünlicher Farbe. Das gelbe Fruchtfleisch ist saftig und hat einen köstlichen Duft und Geschmack. Der Geschmack ist je nach Sorte von süßsauer bis süß.

Inhaltsstoffe:
Neben den Aromastoffen enthalten Ananas wertvolle Mineralstoffe (Eisen und Kalzium), Zucker, Fruchtsäuren, Vitamine (A, B, C). Nährwert: 100g Fruchtfleisch haben 56 kcal/235 kJ.

Gesundheitstipps:
Ananas enthalten Bromelin, ein eiweißspaltendes und verdauungsförderndes Ferment. Ananas sind besonders für Personen mit zu wenig Magensäure bekömmlich.

Einkaufstipps:
Ananas entfalten ihren intensiven Geschmack erst wenn sie den richtigen Reifegrad erreicht haben. Sichere Zeichen für eine reife Frucht sind der intensive, typische Duft am Stielansatz, das leichte Nachgeben auf Fingerdruck und das mühelose Herausziehen der unteren Schopfblätter. An der Farbe der Frucht ist der Reifegrad nicht zu erkennen.

Lagerung im Haushalt:
Reife Früchte sollten möglichst rasch verbraucht werden. Unausgereifte Früchte können bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden. Ananas niemals unter 5°C lagern, da sonst Kühlschäden (braune Flecken im Fruchtfleisch) auftreten. Die optimale Lagertemperatur beträgt 10 - 15°C. Achtung: Ananas sind trotz ihrer dicken Schale sehr druckempfindlich.

Verwendungstipps:
Ananas eignen sich hervorragend zum Frischverzehr, aber auch zur Herstellung von Kompotten, Salaten, Süßspeisen oder Speiseeis. Aufgrund des süßsäuerlichen Aromas passen Ananas auch zu pikanten Speisen mit Fisch und Fleisch. Der verdickte Strunk wird nicht mitgegessen.

Küchentipps:
Teilen von Ananas: Ananas lassen sich am besten teilen, indem man mit einem scharfen Messer den Ansatz der Blattkrone bis zum Fruchtfleisch abschneidet und die Frucht längs viertelt. Dann schneidet man den inneren, holzigen Mittelstrunk heraus und löst das Fruchtfleisch von der Schale. Ananas nicht mit Gelatine mischen: Ananas enthalten Bromelin, ein eiweißspaltendes Ferment, das auch das Eiweiß in Milchprodukten, Eiern und Gelatine spaltet. Gelees und Cremes aus diesen Produkten verflüssigen sich wieder und schmecken bitter, wenn sie mit frischer Ananas in Berührung kommen. Deshalb sollten Cremespeisen erst kurz vor dem Servieren mit Ananas gemischt und Gelees mit Stärke anstatt mit Gelatine hergestellt werden. Ananas können auch einige Minuten erhitzt werden, dadurch wird das Bromelin zerstört - damit aber natürlich auch seine gesundheitsfördernde Wirkung. Würzen: Vanille, Rum, Kirschwasser und Ingwer für Süßspeisen; Curry, Ingwer, Zwiebeln, Sojasauce, Weißwein und Pfeffer für pikante Speisen.

Babyananas:
Die Babyananas stammt ursprünglich aus der Karibik und wird heute in Südafrika und Mauritius angebaut. Babyananas werden hauptsächlich frisch gegessen. Im Gegensatz zu den großen Früchten mit ihrem unbekömmlichen holzigen Strunk, kann bei der Babyananas auch das Mittelstück gegessen werden. Zudem gibt es Hunderte von Ananassorten, die aber fast nie nach Sortennamen verkauft werden.

Extra Sweet Ananas:
Diese Sorte hat eine dünne, honigfarbene, von einer hellgrünen Maserung durchzogene Schale, und ihre Form ist eher rechteckig als konisch. Das wiederum steigert den essbaren Anteil um gut 10%. Das Fruchtfleisch der Extra Sweet ist goldgelb und saftig zart. Sie ist süßer und weniger herb als die anderen Ananas Sorten. Außerdem hat diese Ananas einen höheren Anteil an Vitamin C, wodurch die Braunfärbung des Fruchtfleisches weitgehend verhindert wird.


Apfelbananen

apfelbananen.gifHerkunft:
Die Apfelbananen gehören zu den Südfrüchten und stammen ursprünglich aus Kenia.

Anbauländer:
Kenia

Artikelbeschreibung:
Apfelbananen werden max. 8 - 10 cm groß. Unter ihrer dünnen Schale verbirgt sich das Fruchtfleisch mit einem ausgezeichneten apfelähnlichen Geschmack mit einer ausgewogenen Säure.

Lagerung im Haushalt:
Sie können Apfelbananen einige Tage bei Zimmertemperatur lagern.

Verwendungstipps:
Apfelbananen werden ausschließlich roh gegessen oder als Garnitur für feine Platten verwendet.


Aprikosen (Marillen)

marillen.gifHerkunft:
Die Marille stammt ursprünglich aus China und wurde von Alexander dem Großen nach Europa gebracht.

Anbauländer:
Österreich, Spanien, Italien, Frankreich, Ungarn, Griechenland, Kalifornien, Südafrika

Artikelbeschreibung:
Marillen sind Steinfrüchte mit einer rauen bis samtigen Haut. Die Farbe der Haut und des Fruchtfleisches ist hellgelb bis orange. An der Seite, die der Sonne zugewandt ist, haben die Marillen oft rötliche Sonnenflecken. Das Fruchtfleisch ist saftig, feinsäuerlich und sehr wohlschmeckend.

Inhaltsstoffe:
Marillen enthalten von allen Obstsorten am meisten Provitamin A (Carotin). Hervorzuheben ist auch der hohe Gehalt an Vitamin B1, B2 und Vitamin C, sowie an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Zudem enthalten Marillen reichlich Fruchtsäuren, hauptsächlich Apfel- und Zitronensäure. 100g Fruchtfleisch haben 54 kcal/306 kJ.

Gesundheitstipps:
Mit 200g frischen Marillen kann der Tagesbedarf an Carotin gedeckt werden, das v.a. für die Sehkraft, für das Funktionieren des Stoffwechsels, sowie für die Gesundheit und Straffheit der Haut unerlässlich ist.

Einkaufstipps:
Beim Kauf sollte die Haut der Früchte glatt, straff und zart behaart aussehen. Ob eine Marille reif ist, kann man von außen nicht erkennen. Lassen Sie sich nicht von der Farbe beeinflussen, es gibt nämlich rotbackige und blasse Sorten.

Lagerung im Haushalt:
Im Kühlschrank können Marillen einige Tage aufbewahrt werden, am besten in einem Plastikbeutel. Aber grundsätzlich sollte man Marillen so bald wie möglich verbrauchen. Sie reifen nämlich nicht nach, sondern werden nur welk und verlieren an Aroma.

Aufgrund der intensiven Säure sind Marillen ideal zur Marmeladeherstellung geeignet, aber auch als Beilage zu Wild, Huhn oder in Currygerichten. Sie schmecken aber auch als Kompott oder als Kuchenbelag.

Küchentipps:
Wenn Sie Marillenknödel machen, sollten Sie die Marille entkernen und den Kern durch ein Stück Würfelzucker ersetzen.


Babyananas

babyananas.gifDie Babyananas stammt ursprünglich aus der Karibik und wird heute in Südafrika und Mauritius angebaut. Babyananas werden hauptsächlich frisch gegessen. Im Gegensatz zu den großen Früchten mit ihrem unbekömmlichen holzigen Strunk kann bei der Babyananas auch das Mittelstück gegessen werden.

Mehr Informationen unter Ananas »


Babybananen (Ladyfinger Bananen)

babybananen.gifHerkunft:
Kolumbien, Thailand, Malaysia

Anbauländer:
Kolumbien, Thailand, Malaysia

Artikelbeschreibung:
Babybananen gehören zu den Südfrüchten. Sie sind eine gezüchtete, kleinfruchtige Bananensorte die meist nicht länger als 7,5 cm wird. Sie hat cremiges Fleisch mit einem besonders ausgeprägten, intensiven süßen Aroma.

Inhaltsstoffe:
Vitamin A, B und C sowie Kalzium.

Gesundheitstipps:
Babybananen haben einen geringen Kochsalzgehalt, sind leicht verdaulich und sehr gut als Diabetikerkost geeignet.

Einkaufstipps:
Vollständig ausgereift ist eine Banane, wenn sich auf ihrer Schale kleine schwarze Flecken bilden. Grundsätzlich gilt: Je reifer eine Banane ist, desto süßer und weicher ist sie.

Lagerung im Haushalt:
Noch unreife Bananen kann man schnell nachreifen lassen. Dazu legt man die Bananen mit einem vollreifen Apfel bei Zimmertemperatur in einen Plastiksack. Bananen sollte man nicht bei Temperaturen unter 14°C lagern, daher gehören Bananen niemals in den Kühlschrank! Bei Temperaturen unter 14° bekommen Bananen einen Kälteschaden und werden unansehnlich grau!

Verwendungstipps:
Babybananen schmecken roh ausgezeichnet und eignen sich besonders gut zum Flambieren und für die Zubereitung von Nachspeisen.


Bananen

bananen.gifHerkunft:
Die Banane ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Aus ihrer Heimat Asien wurde die Bananenpflanze 1885 nach Europa gebracht.

Anbauländer:
Süd- und Mittelamerika, Afrika, Asien, Kanarische Inseln

Artikelbeschreibung:
Bananen gehören zu den Südfrüchten. Die Bananenpflanze ist eine großblättrige, 6 - 8 Meter hohe Staude. Der ganze Fruchtstand, auch Büschel genannt, hat normalerweise zwischen 80 und 150, manchmal aber auch mehr Bananen. Jedes dieser Büschel ist bis zu 40 kg schwer. Bananen werden mit dem Schiff nach Europa transportiert und erst in den Verkaufsländern in speziellen Bananenreifen fertig gereift.

Inhaltsstoffe:
Bananen enthalten Mineralstoffe wie Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan, Kupfer, zahlreiche Vitamine und Ballaststoffe. Nährwert: 100g Fruchtfleisch enthalten 90 kcal/377 kJ.

Gesundheitstipps:
Bananen sind leicht verdaulich, haben von allen Früchten den geringsten Kochsalzgehalt und sind daher besonders für Kleinkinder, bzw. zur Diätkost geeignet.Zudem sind Bananen ein gutes Hausmittel gegen Depressionen. Der Grund dafür ist der hohe Kaliumgehalt dieser Frucht.

Einkaufstipps:
Vollständig ausgereift ist eine Banane, wenn sich auf ihrer Schale kleine schwarze Flecken bilden. Grundsätzlich gilt: Je reifer eine Banane ist, desto süßer und weicher ist sie.

Lagerung im Haushalt:
Noch unreife Bananen kann man schnell nachreifen lassen. Dazu legt man die Bananen mit einem vollreifen Apfel bei Zimmertemperatur in einen Plastiksack. Bananen sollte man nicht bei Temperaturen unter 14° lagern, daher gehören Bananen niemals in den Kühlschrank! Bei Temperaturen unter 14° bekommen Bananen einen Kälteschaden und werden unansehnlich grau!

Verwendungstipps:
Hauptsächlich zum Rohverzehr, aber auch für pikante Salate, zur Eisproduktion, aber auch als Beilage zu Braten und anderen würzigen Fleischspeisen.

Küchentipp:
Mit ihrem mild-süßen Aroma schmecken Bananen nicht nur zum Dessert, sondern auch als Zutat für pikante Gerichte. Besonders gut schmecken Bananen zu Hühner- oder Putengerichten und zu Currygerichten.Damit geschälte und geschnittene Bananen nicht braun werden, sollte man das Fruchtfleisch sofort mit Zitronensaft beträufeln.


Birnen

birnen.gifHerkunft:
Ursprünglich stammt die Birnenfrucht aus Persien. Gezüchtet wurde sie erstmals in Griechenland auf dem Peleponnes.

Anbauländer:
Birnen werden heute weltweit angebaut, vermarktet werden bei uns hauptsächlich Birnen aus Österreich, Italien, Südafrika, Chile und Argentinien.

Artikelbeschreibung:
Birnen gehören zur Gruppe des Kernobstes. Es gibt weltweit rund 1500 Birnensorten, die sich unter anderem in Schale, Saftgehalt und Aroma unterscheiden. Weitere Beschreibungen siehe "Sorten".

Inhaltsstoffe:
Birnen haben einen hohen ernährungsphysiologischen Wert. Hervorzuheben ist der geringe Anteil an Fruchtsäuren, sowie der hohe Kaligehalt, der eine entwässernde Wirkung hat. Die weitverbreitete Meinung, dass Birnen "dick machen", ist ein Vorurteil - das Gegenteil ist der Fall. Nährwert: 100g Birnen haben 54 kcal/231 kJ.

Gesundheitstipps:
Birnen sättigen sehr schnell und sind damit ideal für eine Diät geeignet. Zudem sind Birnen verdauungsfördernd.

Einkaufstipps:
Vollreife Birnen sind sehr druckempfindlich und verderben sehr schnell. Kaufen Sie vollreife Birnen nur dann, wenn Sie diese sofort verwenden wollen. Sonst sollten Sie besser noch etwas feste, nicht ganz reife Birnen kaufen. Diese Birnen reifen bei Zimmertemperatur ausgezeichnet nach.

Lagerung im Haushalt:
Birnen werden nicht am Baum vollständig reif, sondern müssen nach dem Pflücken nachreifen. Am besten lagern sie dazu ihre Birnen bei Zimmertemperatur. Vollreife Birnen können nur ein bis zwei Tage gelagert werden.

Verwendungstipps:
Birnen werden überwiegend roh verzehrt, aber je nach Sorte eignen sie sich auch sehr gut für die Konservierung als Kompott oder Dörrobst. Zudem sind Birnen ideale Begleiter zu Käse, Schweine- oder Putenfleisch und zu Wild. Natürlich eignen sich Birnen auch hervorragend zu Desserts und Kuchen.

Küchentipp:
Birnen als Dekoration: Angeschnittene Birnen als Dekoration verfärben nicht, wenn man sie kurz in Zitronenwasser taucht. Würzen: Gekochte Birnen schmecken manchmal fad und langweilig, weil ihnen die Fruchtsäure fehlt. Da kann man nachhelfen, wenn man dem Kochwasser etwas Zitronensaft zufügt, oder die Früchte in Wein gart. Zum Unterstreichen des Birnenaromas eignen sich folgende Gewürze: Zitronenschale, Nelken, Zimtstange, Ingwer, Vanilleschoten.

Sorten:

Abate Fetel
Flaschenförmig, gelbgrüne bis gelbe Schale, teilweise berostet (unter Berostung versteht man die braunen, rauen Flecken, die sich um den Stielansatz bilden). Das Fruchtfleisch ist weiß, schmelzend, saftig und leicht aromatisch.

Anjou
Gelblich-grüne Schale, an der Sonnenseite teilweise gerötet. Sehr guter, ausgeprägter Birnengeschmack.

Bosc oder Alexander
Eine mittelgroße bis große, längliche Frucht mit braungelber Schale. Das gelblich weiße Fruchtfleisch ist schmelzend, manchmal körnig, saftig, süß und leicht aromatisch.

Williams oder Bon Chretien
Eine mittelgroße bis große Birne in der klassischen Birnenform. Die Schale ist glatt, fettig-glänzend und goldgelb. Das Fruchtfleisch ist schmelzend, zuckrig, fein und weist ein besonderes Aroma auf.


Blutorangen

blutorangen.gifHerkunft:
Orangen stammen ursprünglich aus China. Die Blutorange ist als Mutation verschiedener Orangensorten im Mittelmeerraum entstanden.

Anbauländer:
Blutorangen werden hauptsächlich in Sizilien, aber auch in Südafrika angebaut.

Artikelbeschreibung:
Blutorangen gehören zu den Zitrusfrüchten und sind in der Regel eher kleinere Früchte. Die Schale ist leicht gerötet, das Fruchtfleisch kann von golden bis rubinrot variieren. Die Verfärbung der Schale und des Fruchtfleisches beruht auf der Anreicherung der Frucht mit dem Farbstoff Anathocyan, der sich unter dem Einfluss der Fruchtsäure rot verfärbt. Im Gegensatz zu Orangen haben Blutorangen einen herberen, kräftigeren Geschmack.

Inhaltsstoffe:
Neben 11 verschiedenen Aromastoffen enthalten die Orangen, Rohr-, Trauben- und Fruchtzucker, zahlreiche Mineralstoffe, wichtige Fermente und vor allem ca. 14 verschiedene Vitamine. Nährwert: 100g Fruchtfleisch enthalten 54 kcal/226 kJ.

Gesundheitstipps:
Mit 40 - 80 mg Vitamin C zählen die Orangen zu den vitaminreichsten Früchten. Ihnen kommt daher im Winter und Frühjahr eine besondere Bedeutung bei der Stärkung der Widerstandskraft gegen Erkältungen zu.

Einkaufstipps:
Orangen mit behandelten Schalen müssen ausdrücklich als behandelt gekennzeichnet sein. Ist die Farbe der Orangenschale leicht grünlich, sagt das nichts über den Reifegrad dieser Orangen aus. Auch diese Früchte können schon vollreif sein.

Lagerung im Haushalt:
Bei Raumtemperatur können Blutorangen ein bis zwei Wochen problemlos gelagert werden.

Verwendungstipps:
Blutorangen werden vor allem ausgepresst, aber auch roh gegessen bzw. als Beigabe zu Müsli verwendet.

Küchentipp:
Blutorangen geben besonders viel Saft, wenn man sie vor dem Auspressen mit flacher Hand auf einer glatten Fläche rollt.

Sorten:

Moro
Moro-Orangen zählen zu den Halbblutorangen. Die Frucht ist mittelgroß, rundlich bis länglich, die Schale etwas dick, rau und leicht narbig. Das Fruchtfleisch ist dunkelrot geadert, säuerlich-süß und hat wenig Kerne.

Zählt zu den Vollblutorangen. Die Frucht ist mittelgroß, oval oder rundlich. Das Fruchtfleisch ist zu Beginn rötlich marmoriert, im Laufe der Saison färbt es sich tief dunkelrot, zu diesem Zeitpunkt ist die Ware aufgrund des fortgeschrittenen Reifezustandes und der damit verbundenen kurzen Haltbarkeit kaum im Handel. Sanguinelli haben eine dünne Schale und einige wenige Kerne.

Tarocco
Besonders große Frucht, die zu den Halbblutorangen zählt. Das Fruchtfleisch ist nur leicht rötlich, hat wenige Kerne und weist ein besonders feines Aroma auf. Kenner bezeichnen die Tarocco-Orangen als die beste Blutorangensorte.


Brombeeren

brombeeren.gifHerkunft:
Brombeeren stammen ursprünglich aus den Wäldern Eurasiens und Nordamerikas.

Anbauländer:
Heute sind Brombeeren auf der gesamten nördlichen Halbkugel verbreitet und wachsen sowohl wild als auch als Züchtung.

Artikelbeschreibung:
Brombeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Ihre Farbe reicht von dunkelrot bis schwarzglänzend. Sie sind saftig und schmecken süß-säuerlich.

Inhaltsstoffe:
Keine Beere ist so reich an Provitamin A wie Brombeeren. Zudem sind sie reich an Ballaststoffen und Vitamin C. Der Gehalt an Eisen und Magnesium ist ebenfalls ausgesprochen hoch. Nährwert: 100g dieser Beeren enthalten 30 kcal/126 kJ.

Gesundheitstipps:
Tee aus Brombeerblättern wird zum Gurgeln gegen Husten und Heiserkeit verwendet.

Einkaufstipps:
Brombeeren sollten glänzend und prall aussehen. Reif sind die Früchte, wenn sich der zapfenförmige Fruchtboden von der Beere löst.

Lagerung im Haushalt:
Brombeeren sind nicht sehr lagerfähig und sollten möglichst schnell verbraucht werden, da reife Brombeeren sehr leicht schimmeln. Zur Aufbewahrung sollten die Beeren auf einem Tablett ausgebreitet werden und in einem Tuch eingeschlagen höchstens einen Tag in den Kühlschrank gegeben werden.

Verwendungstipps:
Brombeeren werden vorwiegend für Desserts, Eis, Milchshakes oder als Tortenbelag verwendet.

Küchentipp:
Waschen: Brombeeren sollten nicht gewaschen, sondern nur abgetupft werden. Beim Waschen verlieren die Beeren ihr Aroma und sehr viel Saft. Einfrieren: Zum Einfrieren sollten Sie die Beeren einzeln auf ein Tablett legen und gefrieren lassen. Danach können die Beeren in eine Gefrierdose gegeben werden.


Brotfrucht

brotfrucht.gifHerkunft:
Die Brotfrucht stammt aus dem pazifischen Raum und Indonesien.

Artikelbeschreibung:
Diese großen, runden bis eierförmigen Früchte wiegen zwischen 300g und 3 kg. Sie haben eine dicke, warzige, grünliche Schale und weißes Fruchtfleisch mit einer brotähnlichen Struktur. In den Tropen zählt die Brotfrucht zu den Hauptnahrungsmitteln.

Inhaltsstoffe:
Die Brotfrucht enthält viel Stärke und ist reich an Ballaststoffen.

Verwendungstipps:
Die Brotfrucht wird meist als Gemüse gegessen. Sie kann als Ganzes im Ofen gebacken oder wie Kartoffeln geröstet oder gekocht werden. Auf jeden Fall muss die Frucht vorher geschält werden.


Clementinen

clementinen.gifHerkunft:
Clementinen wurden Anfang des Jahrhunderts im Garten von Pater Clement in Oran/Algerien entdeckt.

Anbauländer:
Clementinen werden v.a. im Mittelmeerraum angebaut, aber auch in Südafrika und Uruguay.

Artikelbeschreibung:
Clementinen gehören zur Gruppe der Mandarinen und damit zu den Zitrusfrüchten. Die Schale der Clementinen ist nicht sehr dick, glatt, glänzend und orange-rötlich gefärbt. Das Fruchtfleisch enthält keine oder nur wenige Kerne. Es ist dunkelorange und sehr saftig. Der Geschmack ist angenehm süß und aromatisch. Beim Schälen verbreiten die Früchte einen angenehmen, ätherischen Ölduft. Clementinen sind die meist verkaufte Mandarinensorte.

Inhaltsstoffe:
Clementinen enthalten Provitamin A, Vitamin C und reichlich Fruchtzucker. Nährwert: 100g enthalten rund 40kcal/167kJ.

Gesundheitstipps:
Aufgrund des hohen Vitamingehaltes sind Clementinen hervorragend zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte geeignet.

Einkaufstipps:
Wählen Sie beim Einkauf relativ schwere Früchte, diese sind zumeist saftiger.

Lagerung im Haushalt:
Im Kühlschrank bei 6 - 8 °C können Clementinen zwei bis drei Wochen gelagert werden.

Verwendungstipps:
Clementinen werden in der Regel roh verzehrt.

Sorten:

Mandarinen
Sie kommen aus dem Gebiet von Südostasien. Von dort wurden sie zur Römerzeit von arabischen Händlern nach Italien gebracht. Mehr zu Mandarinen!


Curuba

curuba.gifHerkunft:
Die Curubafrucht stammt aus Amerika.

Anbauländer:
Heute wird die Curubafrucht hauptsächlich aus Kolumbien importiert.

Artikelbeschreibung:
Die Curubafrucht gehört zur Gruppe der Passionsfrüchte und wird auf Grund ihrer Ähnlichkeit zur Banane auch als Bananenpassionsfrucht bezeichnet. Curubas sind ca 10 cm lang, mit einer weichen, gelben Schale. Das orange, geleeartige Fleisch hat einen säuerlichen, leicht apfelähnlichen Geschmack. Die Schale lässt sich wie bei einer Banane abziehen.

Inhaltsstoffe:
Die Früchte enthalten Vitamin A und C und viele Ballaststoffe. Nährwert: 100g enthalten rund 40 kcal/167 kJ.

Lagerung im Haushalt:
Im Kühlschrank kann die Frucht 10 bis 14 Tage gelagert werden.

Verwendungstipps:
Das Fleisch der Curubafrucht kann einfach roh ausgelöffelt werden. Curubas passen aber auch gut zu anderen Tropenfrüchten. Besonders gut schmeckt ihr Fleisch zu Eis, Pudding oder Cremes.


Datteln (frisch)

datteln.gifAnbauländer:
Datteln werden in den Subtropen, in der Wüstenregion Nordafrikas, den Arabischen Staaten, in Kalifornien und in Australien angebaut.

Artikelbeschreibung:
Die fingerförmigen Früchte wachsen büschelweise auf hohen Palmen. Zunächst sind sie grün und werden im Laufe der Reifung glänzend braun. Ihr Geschmack ist honigartig und süß. In der Mitte des grünlichen Fruchtfleisches befindet sich ein länglicher Kern.

Inhaltsstoffe:
Datteln sind extrem nahrhaft. Sie enthalten mehr Fruchtzucker als jede andere Frucht. Zudem sind sie reich an Ballaststoffen, Kalium, Vitaminen und Mineralstoffen. Nährwert: 100g Datteln haben 274 kcal/1147 kJ.

Gesundheitstipps:
Datteln sind eine gute Nascherei, die sehr viel Energie spendet.

Einkaufstipps:
Die Früchte sollten prall und feucht sein und eine glatte Haut haben. Datteln sind reif, wenn sie glänzend braun sind.

Lagerung im Haushalt:
Gekühlt können Sie die Früchte einige Tage lagern.

Verwendungstipps:
Frische Datteln können roh gegessen werden. Sie passen aber auch ausgezeichnet in Obstsalate, zu Marzipan als Konfekt, zu Käse oder zu pikanten Gerichten als Füllungen bei Fleisch und Geflügel.

Küchentipp:
Einfrieren: Frische Datteln werden für den Transport meistens eingefroren und vorort wieder aufgetaut. Man sollte frische Datteln also nicht noch einmal einfrieren.


Edelkastanien (Maroni)

kastanien.gifHerkunft:
Kleinasien

Anbauländer:
Italien, Türkei, Spanien, Portugal, Frankreich, Nordamerika, Japan und China.

Artikelbeschreibung:
Edelkastanien gehören zu den Schalenfrüchten und wachsen auf bis zu 20 m hohen Bäumen und sind botanisch nicht mit den ungenießbaren Rosskastanien verwandt. In der braunen Schale befindet sich ein weißliches Fruchtfleisch, welches im rohen Zustand mehlig schmeckt.

Inhaltsstoffe:
Edelkastanien sind reich an Kohlehydraten, Kalium und Magnesium. Der Gehalt an Fett und Eiweiß ist niedriger als bei Nüssen. 100g Edelkastanien haben 211 kcal/884 kJ.

Einkaufstipps:
Edelkastanien sind sehr wurmanfällig, darum erlaubt auch das Gesetz über 10% wurmstichige Früchte.

Lagerung im Haushalt:
Entgegen der allgemeinen Meinung sind Edelkastanien nicht lange haltbar, da sie sehr schnell austrocknen, zu keimen beginnen und rasch muffig werden. Trocken und luftig lagern.

Verwendungstipps:
Edelkastanien schmecken hervorragend geröstet oder gekocht. Sie passen auch gut zu Rotkraut oder als Füllung für Gänse und Enten.

Küchentipp:
Man kann Maroni Braten, trocknen, kochen, Pürieren, glasieren, kandieren und konservieren. Beim Verarbeiten in der Küche sollte die bitter schmeckende braune Haut unter der Schale entfernt werden. Dazu schneidet man die Kastanien auf der runden Seite kreuzweise ein. Dann werden sie entweder etwa 15-20 Minuten im Wasser gekocht oder im Backofen geröstet, bis die Schale aufplatzt. Das geht besser, wenn man die Maroni vorher etwa 5 Minuten in Wasser einweicht.
Tipp: Durch einen einfachen Test kann man verdorbene Früchte aussortieren: Man legt Maroni ins Wasser. Wurmstichige schwimmen an der Oberfläche, gute, wurmfreie sinken zu Boden.

Sorten:

Esskastanien
Esskastanien sind rund und auf einer Seite abgeflacht. Das Fleisch lässt sich schwer von der inneren Haut lösen und ist nicht so schmackhaft wie das der Maroni.

Maroni
Maroni sind ei- oder herzförmig und haben eine flache, dreieckige Unterseite. Ihre Schale ist glänzend-rötlichbraun mit dunklen Streifen.

Wasserkastanien
Wasserkastanien sind besonders im asiatischen Raum beliebt. Sie schmecken süßlich und werden in Asien vorwiegend zu Süßspeisen verarbeitet. Diese Kastanienart wird in stehenden Gewässern kultiviert und ist nur in mühsamer Handarbeit zu ernten. Wasserkastanien werden wie Äpfel geschält.


Erdbeeren

erdbeeren.gifHerkunft:
Erdbeeren sind im 18. Jh. durch Zufallskreuzungen verschiedener Wilderdbeeren entstanden.

Anbauländer:
nahezu weltweit

Artikelbeschreibung:
Erdbeeren gehören zu den Beerenfrüchten. Erdbeeren unterscheiden sich je nach Sorte in Form und Farbe. Ihre Vielfalt geht von der kleinbeerigen Walderdbeere bis zur großbeerigen Zuchterdbeere. Auch die Färbung ist von hellrot bis dunkelrot möglich. Das außergewöhnliche Aroma haben jedoch alle Sorten gemeinsam.

Inhaltsstoffe:
Erdbeeren enthalten viel Mineralstoffe (viel Eisen, Natrium, Kalzium, Kalium, Phosphor), verschiedene Fruchtsäuren, das Provitamin A, sowie die Vitamine B1, B2 und C. Nährwert: 100g Erdbeeren haben 36 kcal/150 kJ.

Gesundheitstipp:
In der Volksmedizin werden die Erdbeeren als wirksames Mittel gegen Blutarmut und Bleichsucht erwähnt. Manche Menschen sind gegen Erdbeeren allergisch und reagieren mit einem als Nesselsucht bezeichneten Bläschenausschlag, der aber sehr rasch wieder verschwindet.

Einkaufstipps:
Kleine Früchte sind meistens schmackhafter als große. Trockene Früchte mit grünen Kelchblättern sind besonders frisch.

Lagerung im Haushalt:
Erdbeeren sollten im Kühlschrank nicht länger als zwei Tage aufbewahrt werden.

Verwendungstipps:
Erdbeeren sind vor allem für den Frischverzehr geschätzt, gezuckert als Dessert, mit Milch, Jogurt, Topfen oder zu Eis. Sie eignen sich sehr gut als Tortenbelag oder werden zur Marmeladeverarbeitung sehr geschätzt.

Küchentipp:
Waschen: Erdbeeren immer vor dem Putzen waschen. Entfernt man die "Fliege" vor dem Waschen, tritt an dieser Stelle Waschwasser ein und die Erdbeeren laugen aus. Einfrieren: Erdbeeren sind gut zum Einfrieren geeignet und eignen sich nach dem Auftauen für Saucen und Eis.


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