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Mit Nüssen und Bratäpfeln gesund durch den Advent Drucken E-Mail
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Sonntag, 14. Dezember 2008

Es gibt ein paar typische Symbole für die Adventzeit, die auch sehr wertvoll für die geistige und körperliche Fitness sind. Daher können wir Adventstimmung schaffen und zugleich etwas für unsere Gesundheit tun.

Nüsse sind reich an Vitamin E fürs Jungbleiben und zum Schutz gegen Umweltschadstoffe. Sie liefern die Mineralstoffe Magnesium gegen Stress und Kalium für die Verdauung und die Muskeln, die Spurenelemente Zink und Selen für die Immunkraft.

Außerdem enthalten sie viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die wieder die Substanz Cholin fürs Denken bereitstellen. Daher sind Walnüsse Spitzenhelfer für geistige Fitness. Nur bitte nicht zuviele knabbern, wegen der Kalorien.

Der Duft von Bratäpfeln durchzieht jetzt im Advent viele Wohnungen. Bratäpfel sind zugleich auch eine Naturarznei. Wenn Sie Halsschmerzen haben oder von Heiserkeit geplagt werden, dann verzehren Sie langsam sehr warme Bratäpfel - mit Honig übergossen. Dabei kommen ganz spezielle Enzyme zum Einsatz, und man hat das Problem schnell wieder im Griff.

Ideal für düstere Adventtage: der Gute-Laune-Tee mit Gewürzen: Mischen Sie Kümmel, Fenchel und Anis zu gleichen Teilen. 1 gehäufter Teelöffel dieser Mischung wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 8 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen. Mit etwas Honig süßen. Lauwarm in kleinen Schlucken trinken.

Volksleiden im Advent: Verstopfung

Der Verstopfung rund um die Feiertage führte man jahrzehntelang ausschließlich auf zwei Lebensstilsünden zurück: auf die falsche Ernährung und auf die mangelnde Bewegung. Im Adventsstress nimmt sich keiner die Zeit für ein gesundes Essen.

Und dann zu den Feiertagen starten viele das "große Fressen". Sie genießen viel Fleisch, viel Fett, viel Süßes. Es mangelt an Ballaststoffen, Vollkorn, Obst und Gemüse. Obendrein treibt man keinen Sport und hält sich viel in der Wohnung auf, sitzt viel herum.

Keine Frage: Das sind lauter Lebensgewohnheiten, welche die Verdauung durcheinander bringen und die Verstopfung fördern. Doch sie sind nicht die Hauptursache. Sonst müsste es ja möglich sein, nach den Feiertagen mit gesunder, ballaststoffreicher Kost und viel Bewegung das Problem schnell wieder in den Griff zu kriegen. Das gelingt aber vielen nicht.

Was also steckt dahinter? Der US-Forscher Prof. Dr. Michael Gershon hat nachgewiesen: Zwischen dem Gehirn und dem Darm besteht eine direkte Verbindung. Diese Erkenntnis macht klar: Die seelische Verfassung eines Menschen sowie sein nervlicher Zustand sind eng miteinander verbunden.

Damit muss man die Verstopfung vom Advent bis ins neue Jahr aus einer anderen Warte sehen: Zuerst ist da die Hektik der Vorweihnachtszeit, die viele Menschen nicht zur Ruhe kommen lässt. Die ruhigste Zeit im Jahr ist zur Stresszone geworden.

Die Feiertage selbst bringen sowohl erfreuliche Aufregungen als auch Familienstreitigkeiten, Tränen und Enttäuschung. Und der Rutsch ins neue Jahr bedeutet. für viele Angst vor der Zukunft, Sorge um den Arbeitsplatz und ums Geld.

Wenn nun in den bevorstehenden Wochen die Seele den Darm beeinflusst, wenn Stress im Spiel ist, wenn das Nervensystem und Muskelreflexe des Darms gestört sind, dann braucht man ein eigenes Programm, um die Verstopfung zu besiegen.

Achten Sie darauf, dass Sie in der Adventzeit zwischendurch Ruhe und Entspannung finden. Vielleicht in der Sauna oder bei einem Wannenbad. Oder einer Wanderung durch die Natur. Sorgen Sie dafür, dass zu den Feiertagen zwischen den kulinarischen Sünden viel Obst serviert und Gemüse gegessen wird.

Gehen Sie zu den Feiertagen oder gar unterm Weihnachtsbaum Streit, Missgunst, Ärger und Intrigen in der Verwandtschaft aus dem Weg. Verbringen Sie Silvester bei lieben Freunden in netter Gesellschaft, dann kommen keine trüben Gedanken für das nächste Jahr auf. Für den Fall, dass das alles nichts nützt und Sie auch in diesem Jahr wieder unter Verstopfung leiden: Holen Sie sich für alle Fälle für Ihre Hausapotheke ein Abführmittel.

Lassen Sie sich da von Ihrem Arzt gut beraten. Greifen Sie zu schonenden Verdauungshilfen. Diese müssen niedrig dosierbar, aber zuverlässig sein. Sie müssen die natürliche Eigenbewegung des Dickdarms anregen, müssen dessen Funktion unterstützen. Magen, Leber, Herz und Kreislauf dürfen nicht belastet werden. Studien haben ergeben: Am besten bewährt haben sich moderne Abführmittel mit den Wirkstoffen Bisacodyl und Natriumpicosulfat in Form von Zäpfchen, Dragees oder Tropfen aus der Apotheke.

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Dezember 2008 )
 
 
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