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Menschen zum Sport zu animieren ist nicht leicht. Je älter sie werden, umso schwieriger wird es. Das Land Niederösterreich versucht mit der Aktion LeBe, Menschen im Alter ab 55plus zu aktivieren.
Für Senioren gilt: wenig hilft viel
Lebensfreude, Mobilität und Vitalität - wissenschaftliche Studien zeigen, dass Bewegung im Alter die gleichen Vorteile hat wie in der Jugend. Wenig hilft da schon sehr viel. Wichtig ist, anstatt von Leistungsrekorden die Gesundheitsförderung im Auge zu behalten. In zahlreichen Gemeinden werden daher entsprechende Einsteigerkurse angeboten. Sie sind kostenlos und bieten über acht Wochen lang die Chance, wieder Spaß an der Bewegung zu bekommend.
Die richtige Dosis finden
Wichtig ist, die richtige Dosis an Anstrengung zu finden. Sich zwei bis dreimal die Woche für 30 Minuten zu bewegen, ist entscheidend. Dabei zählt jegliche körperliche Aktivität. Egal ob man einfach zügig zu Fuß geht, oder in Sportkleidung läuft, Treppen steigt oder Rad fährt, sagt der Sportwissenschaftler Werner Schwarz.
Nicht an die Belastungsgrenze gehen
Auch bei der Intensität der Bewegung gilt es, nicht zu übertreiben. Die Sportwissenschaftler empfehlen Senioren, weit unter der Maximalgrenze ihrer Belastbarkeit zu bleiben. Die persönlich empfundene Belastung sollte auf einer Skala zwischen 1 und 12 zwischen 4 und 6 liegen, so Schwarz. Also weit unter dem, was maximal möglich wäre. Man sollte spüren, dass man etwas tut, aber auch merken, dass noch deutlich mehr möglich wäre.
Senioren bleiben am Ball
Zusätzlich bieten die Kurse ein gesellschaftliches Plus. Für Menschen, die alleine Leben, ist der Kontakt zu Bekannten in der Gruppe sehr wichtig. Dass das Seniorenbewegungsprogramm LeBe keine Eintagsfliege ist, zeigen die Fortgeschrittenenkurse. Sie sind ebenso gut besucht wie die Einsteigerprogramme. Die Senioren bleiben im wahrsten Sinne des Wortes am Ball.
© ORF.at / noe.orf.at/magazin
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