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Lebensmittelkunde
Kleine Weinkunde | kleine Weinkunde |
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| Samstag, 27. Mai 2006 | ||||||||
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Gläser - Welches Glas für welchen Wein? Die Wahl des richtigen Glases hilft, Geschmack, Geruch und Aussehen des Weines zu optimieren. Größe und Form des Glases bestimmen die Intensität und Komplexität des Bouquets, also den Geruch und Geschmack des Weines. Die Krümmung des Glases bestimmt aber auch, wo der Wein den ersten Kontakt mit der Zunge hat und auf die zarten Geschmackspapiellen trifft. So können bestimmte Empfindungen und Geschmackkomponenten verstärkt oder abgeschwächt werden. Der Glasstiel sollte nicht zu kurz sein, sodass man das Glas gut halten kann, ohne den Weinkelch mit Fingerabdrücken zu beeinträchtigen oder gar durch das Halten anzuwärmen! Der Bauch des Kelchs sollte weit sein, die Öffnung etwas enger, um das Erlebnis des Bouquets zu intensivieren. Generell sollten Rotweingläser größer sein als Weißweingläser, aber dies richtet sich in erster Linie nach Ihren persönlichen Präferenzen. Ähnlich wie bei der Weinauswahl gilt auch bei Auswahl des passenden Glases: Gut ist, was Ihnen gefällt und in welchem Glas nach Ihrem subjektiven Empfinden der Wein am besten schmeckt! Ein volles Glas ? Kennen Sie das? Im Restaurant schenkt der Kellner allen Gästen am Tisch je ein volles Glas Wein ein. Nach den Umgangsformen unter Gourmets begeht er gleich zwei Fehler auf einmal: Zunächst sollte der Besteller den Wein allein probieren um die Gelegenheit zu haben, Temperatur oder Entkorkung zu beanstanden. Zudem sollte grundsätzlich jedes Weinglas nur bis zur Hälfte gefüllt sein, mit der Ausnahme von Schaumweinen, damit der Wein genügend Platz und Oberfläche zum "Atmen" hat. Tipp: Zur Pflege der Weingläser sollte unbedingt ein parfumfreies Spülmittel verwendet werden; gründliches Spülen mit kaltem Wasser ist unbedingt notwendig, genauso wie ein geruchfreies Poliertuch!
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. August 2008 ) | ||||||||