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Samstag, 24. März 2007
Beitragsinhalt
Italien
Aceto Balsamico
Parmaschinken
Pasta
Das Risotto
Tramezzini
Italienischer Wein

Pasta & Co

itali02.jpg"Pasta ist Nahrung für die Seele" heißt es, und die Geschichte der Pasta ist zweifellos so vielfältig wie die Möglichkeiten, sie zuzubereiten.
Es gibt die unterschiedlichsten Versionen über die Herkunft dieser herrlichen Teigware. Kommt sie nun aus Italien, dem Land mit den zweifellos meisten Nudelrezepten, oder kommt sie aus China und Marc O`Polo hat sie auf seinen Reisen durch Asien entdeckt und 1295 mit in die Heimat gebracht?

Wer auch immer Recht hat - Nudeln haben längst alle Küchen der Welt erobert und mit SPAR Feine Küche können Sie jetzt die beliebtesten Pasta-Variationen mit den passenden Saucen in hervorragender Qualität und Frische genießen!

emilia.gifHeimat der Pasta: Emillia-Romagna
Selbstgemachte Lasagne, Pasta, Tortellini und wie sie alle heißen mögen, stammen ursprünglich aus der Emilia-Romagna. Die typischen Zutaten der Region sind Ricotta und Parmesan. Auch die weltbekannte Mortadella, der Parmaschinken und die Coppa stammen aus dieser Region.

Heimat des Pesto: Ligurien
Die Heimat des Pesto ist Ligurien, das bekannt ist für die Frische und Vielzahl von Kräutern: der Duft von Basilikum, Salbei, Rosmarin und Majoran ist heute noch präsent und das Pesto aus Pinienkernen, Olivenöl, Basilikum und Knoblauch schmeckt nirgends so gut wie in Ligurien. Das ligurische Pesto wird in 3 Varianten verwendet: als Sauce zu Gnocchi, als Bestandteil der Minestrone und als Sauce zu Bandnudeln.

Multipliziert man die Hundertschaft an Nudelformen mit den tausenden Saucen-Varianten erhält man eine endlose Vielfalt an Pasta-Gerichten. Das Wunderbare daran: Die Köstlichkeiten sind ruck-zuck fertig - auch wenn Sie die Sauce frisch zubereiten.

pasta01.jpgPasta-Sorten
Die klassische Pasta aus Mehl (Hartweizengrieß) und Wasser wird fast ausschließlich industriell hergestellt, getrocknet und ist in guter Qualität und unzähligen Formen verfügbar. Die beliebtesten Nudeln sind wohl die Spaghetti.

Dem gegenüber steht die aus Weizenmehl und Eiern hergestellte Pasta all'uovo (Eierteigwaren). Diese Pasta wird in vielen italienischen Haushalten selbst gemacht.

Kochen
Nudeln immer in reichlich Salzwasser kochen - man rechnet mindestens 1 Liter pro 10 dag. Wenn man frische Pasta oder Lasagneblätter kocht, gibt man Öl ins Wasser, damit nichts zusammenklebt.

Al dente (bissfest) kocht man nur Hartweizengrießnudeln, Pasta aus Eierteig soll weich sein. Nudeln für Salate schreckt man kalt ab, um die losgekochte Stärke abzuspülen. Ansonsten Nudeln sofort nach dem Abseihen mit Sauce vermischen (sie bleibt nun besonders gut haften).

pesto.jpgDie richtige Sauce
Es gibt zwar keine starren Regeln, aber doch gewisse Sympathien zwischen Nudel-Formen und Saucen:

  1. Schmale Eiernudeln vertragen sich gut mit cremigen Butter- und Oberssaucen, sowie mit kurz gegarter Tomatensauce.
  2. Je breiter die Bandnudeln, desto üppiger darf auch die Sauce werden.
  3. Zu Tagliatelle passen kräftige Käsesaucen, sowie würzige Pilz- und Fleischsaucen. Eine Spur mehr Würze vertragen die breiten Papardelle. Ein rustikales Fleischragout aus Wild oder Kaninchen darf es schon sein.
  4. Die schlanke Linie der Spaghetti oder der noch dünneren Spaghettini sollte sich auch in der Wahl der Sauce niederschlagen. Schlichtheit ist hier Trumpf: Erstklassiges Olivenöl, Knoblauch und Parmesan genügen. Oder eine Kräutersauce (Petersil- oder Basilikumpesto), eine Sauce auf Tomatenbasis oder mit Meeresfrüchten.
  5. Kurze Nudelformen wie Penne, Rigatoni, Farfalle oder Fusilli sind wie geschaffen, um reichlich Sauce aufzunehmen. Kein Zufall also, dass sie sich am besten mit Gemüsesaucen, Ragouts und Tomatensaucen vertragen.

Pastateig hausgemacht, Zubereitung ca. 35 Minuten

Zutaten: 30 dag Mehl (griffig; Type 480), 3 Eier (Größe M), 1 Dotter, 1/2 TL Salz, 2 EL Olivenöl, 1-2 EL Wasser

1. Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, die Eier und alle übrigen Zutaten hineingeben.

2. Die Zutaten in der Mulde vermischen, von der Mitte aus nach und nach mit dem Mehl vermengen. Den Teig so lange kräftig mit den Handballen kneten, bis ein glatter, seidig glänzender Teig entsteht (mindestens 10 Minuten), dabei das Teigstück immer wieder um 180 Grad drehen.

pasta02.jpg3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. Die Zutaten ergeben ca. 500g frische Pasta. Diese Menge kann für alle hier angeführten Rezepte verwendet werden (für Cannelloni genügt die halbe Menge).

Hohe Pasta-Schule: Gefüllte Pasta bleibt geschlossen, wenn...

1. ...die Ränder gut verschlossen sind. Dafür muss alles überschüssige Mehl von der Teigoberfläche entfernt werden. Ist der Teig noch feucht genug, genügt es, die Ränder gut mit den Fingern zusammenzudrücken. Zur Sicherheit streicht man die Ränder dünn mit Wasser, oder noch besser, mit Eiklar ein. Nur so wenig, dass der Teig benetzt ist!

2. ...alle Luft draußen ist. Beim Übereinanderlegen von Teigplatten (wie bei Ravioli der Fall) darauf achten, dass keine "Luftlöcher" entstehen.

3. ...die Hülle nicht verletzt wird. Die Pasta am Beginn der Kochzeit vorsichtig mit einen Kochlöffel umrühren, damit sie nicht aneinander oder am Boden des Topfes kleben bleibt.

Die ideale Kochzeit richtet sich nach Größe und Teigdicke von Ravioli & Co. Ca. 5 Minuten, bei großen Tortellini maximal 10 Minuten. Das Wasser soll wallend, nicht aber zu heftig sprudelnd kochen.



Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Juli 2008 )
 
 
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