Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
English German  
Sie befinden sich hier arrow Startseite arrow Kulinarische Weltreise arrow In aller Welt

Inhalt

In aller Welt Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 1
SchlechtSehr Gut 
Montag, 26. März 2007
Beitragsinhalt
In aller Welt
Eis-der kalte Genuss
Der Arzt d.kl. Mannes
Speisekürbis
Das Gold der Götter
Schokolade
Muscheln

Olivenöl - Das Gold der Götter

oil01.jpgOlivenöl... ein Produkt mit langer Tradition. Bereits vor Jahrtausenden gehörte Olivenöl zum fixen Bestandteil des Speiseplans vieler Völker in anliegenden Mittelmeerländern. Heute weiß man, dass Olivenöl mit seinen Eigenschaften genauso wichtig ist, wie das tägliche Brot. Es enthält sehr viel Vitamin E und bis zu 80% ungesättigte Fettsäuren, die für den Fettstoffwechsel des menschlichen Körpers sehr nützlich sind.

Ursprung und Entstehung des Olivenöles
oil02.jpgSeinen Ursprung und seine Verbreitung nimmt das Olivenöl vom östlichen Mittelmeer aus. Ein Großteil des Olivenöles wird noch heute im Mittelmeerraum angebaut und geerntet. Durch das gemäßigte Mittelmeerklima finden Oliven ideale Lebensbedingungen vor, denn sie benötigen viel Sonne und vertragen keine größeren Temperaturschwankungen. Während des Sommers versorgen sich Oliven durch ihre 6 Meter langen Wurzeln mit Wasser. Bei sorgfältiger Pflege können Olivenbäume hunderte Jahre alt und 20 Meter hoch werden.

Ernte und Pressung des Olivenöles
oil03.jpgEiner der aufwendigsten Prozesse findet bei der Ernte statt. In extremen Hang- oder Steillagen müssen Oliven händisch geerntet werden. In flacheren Gegenden kommen Rüttelmaschinen zum Einsatz. Bis zu 80% der Kosten von Olivenöl liegen daher in der Ernte und Baumpflege. Um die bestmögliche Ölqualität zu erhalten, sollten zwischen Ernte und Pressung nicht mehr als zwei bis vier Tage vergehen. Nach der Ernte werden die Oliven gewaschen und zermahlen. Der Olivenbrei wird dann in einer einzigen Pressung zu Olivenöl weiterverarbeitet. Bei diesem Verfahren wird keine Hitze zugeführt, das heißt es handelt sich hierbei um ein sogenanntes "kaltgepresstes Olivenöl".

Geschmack und Güteklassen
oil04.jpgJe nach Klima, Boden, Lage, Reifegrad und Art der Frucht schmeckt diese erdig oder fruchtig, würzig oder mild, rassig oder fein oder manchmal auch zartbitter.

Für die wichtigsten Güteklassen hat die Kommission der Europäischen Gemeinschaft folgende Bezeichnungen festgelegt:

  1. Natives Olivenöl extra
    Gepresstes Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 1g pro 100g Öl.
  2. Natives Olivenöl
    Gepresstes Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 2g pro 100g Öl
  3. Olivenöl
    Mischung aus raffiniertem und nativen Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 1,5g pro 100g Öl.

Lagerung und Aufbewahrung von Olivenöl
Olivenöl sollte gut verschlossen an einem dunklen Ort, bei einer Temperatur zwischen 10 und 16° C aufbewahrt werden. Bei ordnungsgemäßer Lagerung ist Olivenöl bis zu 18 Monate haltbar. Im Kühlschrank kann es ausflocken oder fest werden, was die Qualität nicht beeinträchtigt, es verflüssigt sich wieder bei Zimmertemperatur. Normal ist eine geringfügige Änderung der Farbe, denn Olivenöl wird im Laufe der Zeit etwas heller (der grüne Farbstoff Chlorophyll wird abgebaut), sowie milder im Geschmack.

Tipps und Anregungen zur Verwendung von Olivenöl
Olivenöl kann zur Zubereitung von Saucen, Salaten, gedünstetem Gemüse, Meeresfrüchten u.v.m. verwendet werden. Auch zum Marinieren von Rindersteaks, Lamm- und Schweinekoteletts eignet sich Olivenöl hervorragend. Erst durch den Zusatz von Olivenöl bekommen Speisen wie z.B.: Pilze und Meeresfrüchte ihren typischen Charakter. Auch zum Braten und Schmoren kann es verwendet werden, allerdings darf es nur nicht zu hoch erhitzt werden (max. 180°C). Eine weitere köstliche Verwendungsvariante des Olivenöles liegt im italienischen Pesto, einer aromatischen Kräutercreme die mannigfaltig verwendet werden kann - pur auf geröstetem Weißbrot, als Sugo für Spaghetti...



Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Juli 2008 )
 
 
Schlagworte

backen   backpulver   brot   butter   dressing   eier   essen   fleisch   gemüse   geschmack   hitze   kartoffeln   kochen   käse   körper   mayonnaise   mehl   milch   mühle   olivenöl   petersilie   pfanne   pfeffer   portionen   salat   salz   scheiben   schüssel   spargel   teig   wein   zimt   zucker