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Samstag, 27. Mai 2006 |
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Die hohe Schule des Hafers
Als erstes sollte man vor dem Einkauf wissen wofür man ihn braucht.
Hafer: Die ganzen Körner mit Keim und Schalen sehen aus wie brauner Langkornreis und sind reich an Ballaststoffen, Eiweiß und Vitaminen B und E. Dank seines süßlichen, nussartigen Aromas ist der Hafer das ideale Frühstücksgetreide und in vielen Rezepten auch eine gute Alternative zu Reis. Da die Garzeit für die ganzen Körner aber etwa 45 Minuten beträgt, sind sie für ein schnelles Frühstück nicht zu empfehlen.
Haferschrot oder Grütze besteht aus dem grob zerteilten Korn und enthält noch reichlich Vitamin B. Hafergrütze benötigt 30 Minuten zum Garen und ist daher nicht für eine Morgenmalzeit geeignet. Sie sollten sich dieses Vergnügen gelegentlich am Wochenende gönnen.
Kernige oder grobe Haferflocken werden aus dem vorbereiteten, d. h. kurz gedämpften und gedarrten Korn gepresst. Die meisten stellen sich unter Haferflocken wohl diese Art vor. Die Flocken benötigen kaum mehr als 5 Minuten Garzeit. Wenn in einem Rezept Haferflocken verlangt werden, sind in der Regel diese groben Flocken gemeint. Sie können aber auch auf die unten aufgelisteten zugreifen.
Zarte Haferflocken sind kleiner als die kernigen und werden aus geschroteten und gedämpften Haferkörnern gepresst, so dass sie in etwa 1 Minute zu feinem Brei kochen.
Schmelzflocken oder Instandflocken werden aus dem vorgekochten und gemahlenen Haferkorn hergestellt und enthalten praktisch keine Mineralstoffe und Vitamine mehr. Meist sind sie mit Aromastoffen und Zucker angereichert. Sie werden gern als schnelles Frühstück genommen, sind aber zum Backen ungeeignet.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. August 2008 )
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