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In der Küche verwenden wir Gewürze, um den Geschmack von Speisen zu verfeinern. Doch Salbei, Oregano und Co. schützen uns auch vor Krankheiten, versichert "ORF Wien"-Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer.
Studie bestätigt Wirkung von Gewürzen
Ein bisschen Kümmel zum Gurkensalat, frischen Basilikum über den Mozzarella: Das schmeckt nicht nur gut, sondern hält auch gesund. Laut Bankhofer wirken gewisse Gewürze wie Antioxidantien. "Sie schützen unsere rund 60 bis 80 Billionen Körperzellen vor aggressiven Umwelt- und Stoffwechsel-Schadstoffen. Die freien Radikale bezeichnet machen unsere Körperzellen vorzeitig alt und krank."
Gewürze als Jung-und Fitmacher
Salbei, Oregano, Thymian, Rosmarin, Fenchel, Kurkuma, Kümmel, Anis, Koriander, Kreuzkümmel und Estragon: Das sind laut Prof. Bankhofer "richtige Jungmachergewürze". Sie sollen dafür sorgen, dass wir fit durchs Leben gehen. Erst zum Teil kennt man die Mechanismen, warum speziell diese Gewürze wirken. Kreuzkümmel, Fenchel, Estragon und Kurkuma enthalten so genannte Terpenoide. Diese senken einen zu hohen Cholesterinspiegel. Eine ganz besondere Kraft steckt in Kurkuma. Denn: Es hält unser Gehirn fit, erklärt Bankhofer.
Muskat, Ingwer & Co.
Muskat, Ingwer, Chili und Nelken wirken als Zellschutz. Paprika und Safran sind große Stützen der Immunkraft.
Was man beachten muss
Wichtig ist, dass man die Gewürze nicht stundenlang kocht. Bankhofers Tipp: Sie sollten immer erst wenige Minuten vor der Gar-Endzeit dazugeben werden. Denn: "Dann entfalten sie optimal ihre Düfte, ihren Geschmack, wirken erfolgreich verdauungsfördernd und können medizinische Kräfte entwickeln."
© ORF.at / wien.orf.at/magazin
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