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Gesunde Ernährung
Gesund essen | Gesund essen |
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| Freitag, 26. Mai 2006 | |
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Gesund essen, aber wie? Eine Herausforderung an unsere Ernährung, die notwendigen Nährstoffe, Vitalstoffe, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Sekundärstoffe im richtigen Verhältnis unseren Zellen ständig anzubieten. Eine Synthese von bewährten Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen weist auf eine vollwertige, natürliche und ökologisch sinnvolle Ernährung hin, die wie folgt aussieht: Eine überwiegend lacto-vegetabile, fettarme und ballaststoffreiche Ernährungsweise, in der ernährungsphysiologisch wertvolle Lebensmittel, der Jahreszeit entsprechend, schmackhaft und schonend zubereitet werden. Die Hälfte der Lebensmittel sollte als unerhitzte Frischkost verzehrt werden. Die Nahrungsaufteilung sollte in mehreren kleinen Portionen auf den Tag verteilt eingenommen werden. Wie sieht nun diese Ernährung in der Umsetzung aus?
Milch und Sauermilchprodukte wie Jogurt und Käse werden mit Vollgetreidegerichten wie Vollkornbrot, Getreideaufläufen, Vollkornnudeln bzw. Teigwaren und Gemüse wie Kartoffeln, Blatt-, Stangen-, Kopf-, Rosen-, Kohl-, Knollen- und Wurzelgemüse sowie mit Samen, Nüssen, Obst und Früchten kombiniert.
dass die Lebendigkeit, Vollwertigkeit und Natürlichkeit der Lebensmittel (Unterschied zu entwerteten, denaturierten Nahrungsmitteln) bewertet und bevorzugt wird.
Lebensmittel verwenden, die aus heimischen Gärten und Kulturen stammen, wie Spargel im Frühjahr. Gartengemüse, Salate, Erdbeeren und Steinobst vermehrt im Sommer und Trauben, Äpfel, Knollen- und Wurzelgemüse bevorzugt in den Herbst und Wintermonaten.
Gemüse, Obst, Früchte, Keimlinge und Getreide sollten mindestens zur Hälfte in rohem, frischem und unerhitztem Zustand eingenommen werden. Das ist durch Müsli, Salate und Obst sehr leicht möglich.
Essen muss schmecken, um bekömmlich zu sein. Die Zubereitung sollte durch schonendes Dünsten und Garen mit geringer Hitze und geschlossenen Gefäßen erfolgen. Salate nicht im Wasser baden und dadurch wasserlösliche Vitamine und Mineralien ausschwemmen. Übertriebene Be- und Verarbeitung sollte unbedingt vermieden werden. Auf Konservierungs- und Zusatzstoffe sollte generell verzichtet werden.
Man sollte 5-7 Kleinmahlzeiten auf den Tag verteilt genießen (anstatt 2-3 Hauptgerichte in großen Mengen). Wenn man ca. alle 2-3 Stunden eine Frucht, evtl. Jogurt, Vollkorngebäck oder ein ungezuckertes Fruchtgetränk zu sich nimmt, wird der Sättigungsmechanismus befriedigt, der Blutzuckerspiegel stabilisiert, Hungergefühl, Müdigkeit bzw. Unkonzentriertheit sind beseitigt und man ist jederzeit leistungsbereit.
Eine vollwertige, natürliche Ernährung schmeckt gut...
...tut gut, Zusammengefasst heißt das:
Wer rohes Gemüse anfangs nicht gut verträgt, kann es schonend dämpfen und erst nach und nach den Frischkostanteil erhöhen. Das ganze Jahr über haben verschiedene Gemüse- und Obstsorten Saison. Daraus lassen sich herrliche Zwischenmahlzeiten und Salate zubereiten, die Sie mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren wichtigen Inhaltsstoffen versorgen. Am besten schmeckt Gemüse und Obst aus biologischem Anbau oder aus dem eigenen Garten. Frische Kräuter und Gewürze sorgen für mehr Geschmack und machen viele Speisen noch bekömmlicher.
Versuchen Sie weniger fetthaltige Produkte wie Frittiertes, Wurst, Schokolade und Süßgebäck zu essen und bevorzugen Sie fettarme Gerichte. Damit Sie sich rundum wohl fühlen, sollten Sie Fett nur sparsam einsetzen und hochwertige Fette und Öle verwenden. Denn zu viel Fett schadet der Gesundheit und führt leicht zu unliebsamen Fettpölsterchen. Als Streichfett ist Butter oder ungehärtete Pflanzenmargarine ideal, für Salate und gedünstete Speisen sind native kaltgepresste Öle gut geeignet.
Tauschen Sie nach und nach Weißmehlprodukte gegen Vollkornprodukte aus. Essen Sie gleichzeitig weniger Zucker und zuckerhaltige Produkte, da es sonst während der Umstellung zu Unverträglichkeiten kommen kann. Herzhaftes Vollkornbrot überzeugt die meisten Einsteiger vom guten Geschmack des vollen Korns. Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe und bringen einen trägen Darm wieder in Schwung. Darüber hinaus liefern sie lebensnotwendige Inhaltsstoffe wie Vitamine der B-Gruppe, Eisen, Magnesium und wertvolles Eiweiß.
Bis zu zweimal pro Woche ein Fleischgericht ist ausreichend. Wer mehr verzehrt, nimmt leicht zu viel tierisches Fett, Eiweiß, Cholesterin, Purine sowie Schadstoffe auf. Einmal in der Woche Fisch rundet die gesunderhaltende und leistungsfördernde Ernährung ab.
Es sollten auch unbedingt die Verzehr-Empfehlungen der WHO beachtet werden. 5-7 Kleinmahlzeiten ca. alle 2 Std., in angenehmer Atmosphäre, langsam u. gründlich kauend einnehmen!
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Januar 2007 ) |