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Küchenlexikon
Herkunft:
Der Stangensellerie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Anbauländer:
Mittelmeerraum, England, USA
Artikelbeschreibung:
Die zweijährige Pflanze des Stangenselleries bildet kleine Knollen, die hauptsächlich oberirdisch weiterwachsen. Am Ende der dickfleischigen, zarten Stiele sitzen gezackte Blätter. Der Geschmack ist sellerieartig, doch im Vergleich zum Knollensellerie milder.
Inhaltsstoffe:
Stangensellerie enthält ätherische Öle, Mineralstoffe (Eisen und Kalzium), das Provitamin A und die Vitamine E und C. Der Nährwert beträgt pro 100g 12 kcal/49 kJ.
Gesundheitstipps:
Stangensellerie ist sehr gesund, er regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Säurebildung im Magen an. Er fördert dank des Kaligehaltes die Entwässerung und wirkt allgemein belebend.
Einkaufstipps:
Stangensellerie muss knackige Stangen und frische grüne, keine gelben, Blätter haben. Die oberen Schnittstellen sollten hell und saftig, und nicht bräunlich sein. Ist das Grün welk, sind die Stangen zäh.
Lagerung im Haushalt:
Stangensellerie sollte kühl, in einem verschlossenen Plastikbeutel aufbewahrt und ja nicht zusammen mit Äpfeln, Birnen und Avocados gelagert werden - er verdirbt dann nämlich schneller.
Verwendungstipps:
Roh ist Stangensellerie ein Genuss mit verschiedenen Saucen zum Dippen. Man kann ihn auch mit Roquefort-Creme bestreichen - ebenfalls ein Genuss! In Eintöpfen oder als Gemüsebeilage findet man ihn auch gekocht vor. Weiters ist Stangensellerie ideal für die Zubereitung im Wok.
Küchentipps:
Eintopfgerichte erhalten durch Stangensellerie eine besonders würzige und aromatische Note.
Herkunft:
Die Herkunft der Steckrübe ist unklar. Man vermutet, dass sie im westlichen Mittelmeergebiet aus einer Kreuzung von Kohlrabi und Herbstrübe entstand.
Anbauländer:
weltweit
Artikelbeschreibung:
Lange Zeit galt die Steckrübe als minderwertiges Gemüse, da sie, bedingt durch die Kriegsjahre, als Allround-Produkt den Speiseplan beherrschte. Bei dieser Speiserübe isst man nicht die Blätter, sondern die verdickte Wurzel. Diese Knollen sind fast kugelrund und können bis zu 1,5 kg schwer werden. Die rauhe Schale ist weißlich gelb bis braun-rötlich, das Fleisch weiß bis gelb. Für Speisezwecke werden die gelbfleischigen Sorten bevorzugt. Die Steckrübe hat einen herbsüßen Geschmack, vergleichbar mit dem der Karotte.
Inhaltsstoffe:
Die gelbe Farbe der Steckrübe beruht auf dem Gehalt an Carotinen. Ihr ernährungsphysiologisch hoch einzuschätzender Wert liegt vor allem an dem hohen Gehalt an Zucker, vor allem Traubenzucker; außerdem enthält die Rübe Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, wichtige Mineralstoffe, Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, C und Nikotinsäureamid. Auf Grund ihres sehr hohen Wassergehalts (84%) ist die Steckrübe unser kalorienärmstes Wurzelgemüse.
Gesundheitstipps:
Wie alle Kohlsorten wirken Steckrüben blähend. Wer empfindlich ist, sollte Kümmel oder Koriander als Gewürz verwenden.
Einkaufstipps:
Das Fleisch sollte beim Aufschneiden glänzen, keine Wurmstiche haben und nicht holzig sein. Die grünliche Färbung an der Spitze ist normal, da die Rüben teilweise über der Erde wachsen. Das wiederum bedingt die grüne Farbe.
Lagerung im Haushalt:
Steckrüben sind zwar ein robustes Gemüse, aber aus geschmacklichen Gründen sollte man sie nicht zu lange lagern. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Steckrüben bis zu 10 Tagen haltbar.
Verwendungstipps:
Steckrüben werden in Form von Rohkost verwendet, z.B. mit Äpfel und Karotten grob geraspelt, oder als Warmgemüse in Eintöpfen (gemeinsam mit Karotten ergibt sie ein sehr gutes Aroma), als Püree mit Butter und Sahne aufgeschlagen und dann abgeschmeckt, oder als Gemüsebeilage (kombiniert mit Karoffeln, Karotten, Kohlrabi, Lauch oder Zwiebeln). Steckrüben schmecken wunderbar mit Kümmel, Kreuzkümmel, Koriander, Dill, Petersilie, Schnittlauch und Kerbel gewürzt.
Küchentipps:
Die Steckrübe wird kurz abgewaschen, dann schneidet man den Stiel- und Wurzelansatz gerade ab und schält sie großzügig. Je nach Verwendung schneidet man sie in Scheiben, Streifen oder Würfel und kocht die Stücke 10 bis 20 min. in Suppe oder Salzwasser. Man kann sie auch in etwas Fett anbraten, mit Flüssigkeit aufgießen und zugedeckt weiter köcheln lassen. Auf jeden Fall sollten die Rüben noch Biss haben. Wer den leicht dumpfen, erdigen Geschmack der Rüben nicht mag, sollte einen Spritzer Zitronensaft oder Essig ins Kochwasser geben. Besonders mild werden sie mit etwas Zucker im Kochwasser.
Herkunft:
Die Herkunft der Süßkartoffeln sind die Tropen, Subtropen und andere warme Länder.
Anbauländer:
in fast allen wärmeren Ländern der Tropen, Subtropen und gemäßigten Zonen der Erde; Hauptproduzent: China
Artikelbeschreibung:
Die rötlich, längliche Süßkartoffel hat ein weißes oder oranges Fruchtfleisch, schmeckt mehlig-süß und ist botanisch gesehen mit den Kartoffeln nicht verwandt. Bei uns gilt sie als Exote, die Süßkartoffeln gehören aber weltweit zu den fünf wichtigsten Nahrungsmitteln.
Inhaltsstoffe:
Süßkartoffeln enthalten besonders viele Mineralstoffe, wie Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium usw., aber auch Vitamine der A, E und B-Gruppe. Der Nährwert von 100g beträgt 96 kcal/401 kJ.
Lagerung im Haushalt:
Wegen ihres hohen Wassergehalts ist die Knolle nur begrenzt lagerfähig. Man lagert sie wie Kartoffeln, in kühlen, trockenen und dunklen Kellerräumen. Die Temperatur sollte jedoch nicht unter 5°C betragen. Als zweite Alternative dazu könnte man sie auch in trockenem Torf aufbewahren.
Verwendungstipps:
Die Süßkartoffel ist für die Bevölkerung in den ursprünglichen Anbauländern ein vielfältiges Grundnahrungsmittel. Sie nimmt dort den Stellenwert unserer Kartoffel ein. Sie hat auch in etwa die Kocheigenschaften einer Kartoffel. Als Kohlenhydratspender hat sie in einigen scharf, würzigen Gemüsecurrys einen festen Platz. Gekocht oder geröstet werden sie mit würzigen Saucen serviert oder zu einer Art Brot gebacken. Die jungen, aus den Knollen wachsenden Sprossen sowie die Blätter werden als Gemüse gegessen. In einigen Gebieten werden die Blätter und Sprossen auch schlicht als Viehfutter verwendet. Üblicherweise werden die Süßkartoffeln geschält, mit einer Gabel ringsherum eingestochen, mit Öl eingerieben, in Folie gewickelt und im Ofen gegart. Eine echte Delikatesse ist ein, aus Ofen-Süßkartoffeln und Sahne zubereitetes Püree.
Küchentipps:
Zur Verwendung wäscht man Süßkartoffeln gut und kocht sie 15-20 min bis sie gar sind. Geschmacklich sind sie besser, wenn man sie erst nach dem Kochen schält.
Herkunft:
Die Tomate ist ursprünglich in den Anden beheimatet. Im Jahr 1498 wurde sie durch Christoph Kolumbus nach Europa gebracht.
Anbauländer:
weltweit, mit der Hauptproduktion in Europa und Amerika
Artikelbeschreibung:
Wir unterscheiden eine Vielzahl von verschiedenen Tomatengruppen, wie Runde Tomaten: das Fruchtfleisch enthält relativ viel Fruchtsäure und schmeckt angenehm. Fleischtomaten: haben einen hohen Fleischanteil, sind schnittfester, enthalten weniger Fruchtsäure, sind dadurch süßer und wohlschmeckender als die runden Sorten. Cocktailtomaten: auch Cherry-, Kirsch- oder Partytomaten genannt. Diese gibt es sowohl in gelb, orange, als auch in rot. Sie sind süßer als Tomaten und eignen sich besonders zum Rohgenuss und als Garnierung. Ovaltomaten: sind leuchtend rot, dickfleischig und kernarm. Die Süße und das Aroma macht sie besonders zum Rohgenuss und für Salate geeignet, wird aber auch besonders gerne zum Einmachen verwendet.
Inhaltsstoffe:
Tomaten enthalten 7 verschiedene Mineralstoffe, 10 Spurenelemente, 13 Vitamine, 3 Fruchtsäuren und Zucker. 100g Fruchtfleisch haben rund 16 kcal/66 kJ.
Gesundheitstipps:
Tomaten regen die Tätigkeit von Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber an, darüber hinaus wirken sie sehr appetitanregend. Aber Achtung bei den grünen Teilen der Tomate: sie enthalten Solanin. Es kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen.
Einkaufstipps:
Die Tomate sollte eine glatte, unverletzte Schale ohne Faulstellen haben. Die Früchte sollten weiters nicht zu weich sein. Bereits grün gepflückte Tomaten reifen zwar nach und bekommen ebenfalls eine rote Schale, doch sie schmecken fad und wässrig. D.h. je länger die Tomate am Strauch reifen kann, desto mehr Aroma und Vitamine kann sie entwickeln.
Lagerung im Haushalt:
Haushalt: Dunkel und bei Raumtemperatur kann man Tomaten ca. 3-5 Tage lagern. Im Kühlschrank werden sie hart und verlieren ihr Aroma.
Verwendungstipps:
Tomaten schmecken köstlich in Suppen, Saucen und Salaten. Man kann sie füllen, als Beilage grillen oder schmoren, in Essig einlegen, etc. Zum Würzen eignen sich besonders Zwiebeln, Schnittlauch, Basilikum, Estragon, Kerbel, Rosmarin, Salbei und Thymian.
Küchentipps:
Für gefüllte Tomaten gibt man in die ausgehöhlten Früchte einige Reiskörner, diese nehmen überschüssige Flüssigkeit auf und die Tomaten werden nicht matschig!
Wie schält man Tomaten?
Für einige Sekunden in kochendes Wasser legen, mit einem Schaumlöffel herausheben und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Dann lässt sich die Haut mühelos abziehen.
Wie bewahrt man Tomaten richtig auf?
Reife Tomaten kann man im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Unreife gemeinsam mit einem Apfel in einen Papiersack geben und an einem dunklen Ort aufbewahren.
Benannt nach dem brasilianischem Indianerstamm "Topi". Eine leicht süßlich erdig schmeckende Knolle, ähnlich der Artischocke, deshalb auch als Jerusalem-Artischocke bekannt. Ist sowohl ungeschält roh oder auch gekocht verwendbar. Ein besonders wasser- und stärkereiches bekömmliches Gemüse.
Kauf:
gute Zeiten November bis März. Feste Knollen mit dünner brauner oder violetter Haut mit weißem Fruchtfleisch.
Lagerung:
im Gemüsefach 2 - 4 Tage und unblanchiert 8 Monate im Tiefkühler.
Vorbereitung:
ungeschält verwenden, gut reinigen, roh oder gedünstet, gebraten, gratiniert, paniert und herausgebacken verwendbar.
Topinambursalat
12 mittelgroße Topinamburknollen
5 dag Pinienkerne
1 Zitrone
2 EL Bertolli Olivenöl
Salz
weißer Pfeffer
1 Bd. Petersilie
Topinambur in Wasser kochen, Haut abziehen und würfeln.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Zitrone halbieren. Eine Hälfte auspressen und die andere Hälfte in dünne Scheiben schneiden.
Zitronensaft, Öl, Salz, Pfeffer und gehackte Petersilie verrühren und über die Topinamburwürfel gießen. Mit Pinienkernen bestreuen und mit Zitronenscheiben garniert noch warm servieren.
Herkunft:
Europa, Asien
Anbauländer:
Der Vogerlsalat wird erst seit diesem Jahrhundert kultiviert. Anfangs wurde er vom Feld gepflückt, heute stammt er vermehrt aus Treibhäusern.
Artikelbeschreibung:
Vogerlsalat besteht aus lanzettenförmigen Blättern, die zu einer Rosette zusammengewachsen sind. Es gibt großblättrige und kleinblättrige Sorten, wobei die letztere Sorte viel aromatischer schmeckt. Dieser Salat ist ein wertvolles Wintergemüse, schmeckt leicht nussig und zählt zu den teuersten Gemüsearten.
Inhaltsstoffe:
Der Gehalt an den Mineralstoffen Kalium und Eisen ist besonders hoch. Er enthält fünfmal so viel Provitamin A und dreimal so viel Vitamin C wie Kopfsalat. Außerdem kommen noch Vitmin B6 und Folsäure vor. Wurzeln und Blätter enthalten zudem das ätherische Baldrianöl, das magenberuhigend wirkt. In 100g Vogerlsalat stecken 12 kcal/48 kJ.
Gesundheitstipps:
Aufgrund der großen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen hat der Vogerlsalat einen sehr hohen ernährungsphysiologischen Wert.
Einkaufstipps:
Beim Kauf sollten Sie kleinen kompakten Rosetten mit straffen Blättchen den Vorzug geben.
Lagerung im Haushalt:
Die Vogerlsalatrosetten lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks trocken, in einem aufgeblasenen und fest verschlossenen Plastikbeutel ca. 1 Woche aufbewahren.
Verwendungstipps:
Vogerlsalat schmeckt am besten mit einer Essig-Öl-Marinade, zubereitet aus kräftigen Essigsorten und einem Schuss Nussöl. Man kann ihn aber auch gerne mit den zahlreichen anderen Blattsalatsorten kombinieren. Zum Würzen eignen sich sehr gut folgende Kräuter und Gewürze: Knoblauch, Schnittlauch, Zucker und Ahornsirup.
Küchentipps:
Beim Putzen der kleinblättrigen Sorte sollte man die Rosette erhalten lassen und nur unansehnliche Blättchen entfernen. Bei der großblättrigen Sorte werden nur die Blätter verwendet.
Herkunft:
Das Weißkraut kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Anbauländer:
Österreich, Deutschland, Niederlande, Frankreich, England, Polen usw.
Artikelbeschreibung:
Weißkraut bildet im ersten Jahr einen runden, abgeplatteten oder zugespitzten, festen grünen bis weißlich-grünen, geschlossenen Kopf. Er wird gebildet von glatten, mehr oder weniger glänzenden, von einer Wachsschicht überzogenen Blättern.
Inhaltsstoffe:
Weißkraut enthält Eiweiß, Zucker, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Jod, Eisen, Provitamin A, Vitamin B und ca. 20mg/100g Vitamin C. Der Nährwert von 100g Weißkraut beträgt 20 kcal/ 84 kJ. Weißkraut kommt ohne größere Vitaminverluste in den Handel. Mehr zum Thema Vitamine und Nährstoffe.....
Gesundheitstipps:
Wenn man Weißkraut kocht, dann erhöht sich sein Vitamingehalt sogar noch, da es Ascorbinsäure enthält, die sich unter Hitzeeinwirkung zu Vitamin C spaltet. Den enthaltenen Senfölen wird eine krebsvorbeugende und antimikrobielle Wirkung zugeschrieben.
Einkaufstipps:
Krautköpfe müssen blank, frei von Flecken oder Fraßstellen sein. Sommersorten sind im Kopf oft lockerer und im Grün intensiver als die festen gelblichen Herbstsorten. Kommen die Krautköpfe frisch vom Feld, sind sie meist noch von 2-3 Hüllenblättern umgeben. Aus dem Lager kommen sie nachgeputzt, also ohne Deckblätter, in den Handel.
Lagerung im Haushalt:
Schon aufgeschnittene Krautköpfe halten sich mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zu einer Woche im Kühlschrank. Herbstsorten lassen sich im Keller mehrere Wochen lang lagern.
Verwendungstipps:
Weißkraut schmeckt am besten, sei es roh und fein geschnitten als Salat und Rohkost, oder als gedämpftes bzw. gekochtes Gemüse. Sonstige Verwendungsmöglichkeiten: Gemüseeintopf, Krautrouladen, Auflauf mit Hackfleisch und Käse, überbackenes Weißkraut, Krautstrudel, Krautsuppe usw. Weiters werden große Mengen Weißkraut zu Sauerkraut verarbeitet. Zum Würzen des Weißkrautes verwendet man am besten Kümmel, Curry und Paprika. Es kann aber auch exotisch zubereitet werden mit Ingwer, Sojasauce, etwas Zucker und Weißwein.
Küchentipps:
Man entfernt die äußeren Blätter des Krautkopfes, wäscht und viertelt ihn und schneidet den Strunk keilartig heraus. Dann kann man die Stücke sehr gut in dünne Streifen schneiden. Außerdem: blanchiertes, eingefrorenes Weißkraut hat kaum noch blähende Wirkungen.
Herkunft:
Die Wurzelpetersilie stammt vermutlich aus dem Mittelmeerraum.
Anbauländer:
fast weltweit
Artikelbeschreibung:
Die Wurzelpetersilie ist sehr geschmacksintensiv. Von ihr wird, im Gegensatz zur Blattpetersilie, nur die Wurzel verwendet, wobei man ihre glatten Blätter bei Bedarf ebenfalls verwenden könnte. Die Wurzel ist außen weißlich-gelb bis hellbraun und das Fruchtfleisch ist auch weißlich.
Inhaltsstoffe:
Bekannt dürfte schon der hohe Gehalt an Vitamin C sein, aber auch der Anteil an Beta-Carotin (Vorstufe zu Vitamin A), Kalium, Calcium, Eisen, Vitamin B1, B2, Folsäure, Vitamin E, K, und Niacin ist nennenswert. 100g Petersilienwurzel enthalten 40 kcal/168 kJ.
Gesundheitstipps:
Man sagt der Petersilie große Heilwirkungen in den Bereichen Nieren- und Blasenleiden nach, allerdings reichen die üblichen Verzehrmengen nicht aus, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Aufpassen sollte man nur beim Nitratgehalt - Petersilie generell kann große Mengen davon speichern.
Einkaufstipps:
Den Frischegrad von Wurzelpetersilie erkennt man an der Frische des Blattgrün, das noch an der Wurzel sitzt. Aber auch ohne Grün sollte die Wurzel fest und knackig sein und keine Risse haben. Weiche, schrumpelige Wurzeln sind alt und haben außerdem kaum mehr Geschmack.
Lagerung im Haushalt:
Petersilienwurzeln lassen sich gut lagern. Feucht eingewickelt überstehen sie im Kühlschrank leicht eine Woche.
Verwendungstipps:
Hauptsächlich ist die Wurzelpetersilie Bestandteil des Suppengrüns. Man kann sie aber auch, in kleine Stückchen und Streifen geschnitten, als Gemüsebeilage servieren.
Küchentipps:
Zur Vorbereitung muss die Wurzel sparsam geschält werden, dann spült man sie ab und kocht sie entweder im Ganzen oder kleingeschnitten ca. 5-8 min. zugedeckt in der Suppe mit. Das Grün wird nicht mitgekocht. Besser: man hackt es fein und streut es zum Schluss über das Gericht!
Herkunft:
Zucchinis stammen vom Riesenkürbis ab, welcher in Südamerika, Mexiko und Westindien beheimatet ist.
Anbauländer:
Mittelmeerländer, Österreich, Deutschland, Großbritannien, Holland
Artikelbeschreibung:
Zucchini werden ausgewachsen bis zu 40cm lang und rund 2 kg schwer. Je kleiner die Frucht ist, desto zarter und feiner ist der Geschmack. Die Früchte sind meist hell- oder dunkelgrün, aber auch gelbe Zucchini werden angebaut. Das Fruchtfleisch ist weiß bis hellgrün mit vielen kleinen, weichen und eßbaren Kernen. Im Geschmack ist Zucchini relativ neutral, roh schmeckt er leicht nussartig.
Inhaltsstoffe:
Zucchini enthalten vor allem Kohlehydrate, Eiweiß, Kalzium, Phosphor, Eisen, das Provitamin A und Vitamin C. 100g Fruchtfleisch haben 25 kcal/107 kJ.
Gesundheitstipps:
Zucchini sind besonders leicht bekömmlich und daher für Diät- und Schonkost bestens geeignet.
Einkaufstipps:
Zucchini sollten gerade oder sonst leicht gebogen sein, etwa 15-20 cm lang, mit kleinem Stielansatz und eine zarte, grüne Schale haben. Das Fruchtfleisch ist dann hellgrün und knackig. In diesem Stadium schmecken sie am besten. Vor allem größere Exemplare sind innen leicht schwammig und schmecken fad. Weiße Sprenkel deuten darauf hin, dass der Zucchini Freilandware ist.
Lagerung im Haushalt:
Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Zucchinis bis zu einer Woche. Sie sollten nicht zusammen mit Obst gelagert werden, da sie sonst schneller verderben.
Verwendungstipps:
Junge Zucchini kann man roh als Salat verwenden, größere Früchte werden gekocht, gedünstet, gebraten oder gefüllt und überbacken. Als Beilage zu Lammbraten und Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten schmecken sie hervorragend. Wenn man Zucchinis püriert und mit Sahne verfeinert, kann man wunderbare Suppen daraus zaubern. Zum Würzen werden Kräuter wie Basilikum, Liebstöckel, Thymian und Knoblauch empfohlen.
Küchentipps:
Man kann Zucchini besonders gut konservieren, indem man sie trocknet. Die gewaschenen Früchte werden in ½ bis 1 cm starke Scheiben geschnitten und zum Trocknen aufgelegt. Vor dem Anrichten legt man die Zucchini dann für 3 Stunden in Wasser.
Herkunft:
Schon 3000 vor Chr. wurden in Ägypten Zwiebeln gegessen. Römische Soldaten brachten die Zwiebel um ca. 50 vor Chr. in ihrem Gepäck über die Alpen.
Anbauländer:
weltweit in den gemäßigten Klimazonen
Artikelbeschreibung:
Obwohl bei uns in der Hauptsache nur drei, vier Sorten gehandelt werden, ist die Formen- und Farbenvielfalt des Liliengewächses sehr groß. Es gibt Zwiebeln, die 30 cm lang und rot sind, andere wiederum sind klein und weiß (Silberzwiebeln). Bei uns ist die Einjahres-Zwiebel (Frühlingszwiebel) und die Speisezwiebel sehr beliebt. Die Speisezwiebel schmeckt würzig und scharf, die Frühlingszwiebel hingegen etwas feiner und kann sogar mitsamt ihrem Grün verwendet werden.
Inhaltsstoffe:
An Nährwerten enthält die Zwiebel in nennenswerten Mengen vor allem Kalium und Zink. Das Provitamin A ist vor allem in der Frühlingszwiebel enthalten. 100g haben 45 kcal/ 188 kJ.
Gesundheitstipps:
Als Heilpflanze ist sie auch heute noch in ihrer Vielfältigkeit ungeschlagen. Die Zwiebel wirkt antiseptisch, enthält Glucosinolate, die krebsvorbeugend wirken und als Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit ist sie ebenfalls gut bekannt.
Einkaufstipps:
Zwiebeln müssen prall, fest und trocken sein. Wenn sie sich weich anfühlen und schon grüne Spitzen haben, ist das ein Zeichen von Überlagerung.
Lagerung im Haushalt:
Am besten lagert man Zwiebeln kühl, trocken und locker aufgebreitet. Sie sollten nicht im Plastikbeutel aufbewahrt werden, denn darin schwitzen sie und werden faulig. Faulige Exemplare müssen sofort ausgetauscht werden, da sie sonst alle anderen anstecken.
Verwendungstipps:
Zwiebeln dienen in erster Linie als Gewürz für Saucen, Suppen, Salate, Eintöpfe und Fisch- und Fleischgerichte. Sie sind neben Salz das wichtigste Gewürz geworden. So hat sich dementsprechend auch der Zwiebelkonsum in den letzten 20 Jahren verdreifacht.
Küchentipps:
Zwiebeln sollten immer erst kurz vor Gebrauch geschnitten werden. Möchte man sie in etwas Fett anbraten, so muss man das unter ständigem Wenden tun, sonst brennen sie an. Gibt man sie einem Salat bei, muss man sie sofort mit der Salatsauce mischen, sonst werden sie braun und bitter.
Wie lassen sich Zwiebeln leichter schälen?
Kurz vor dem Schälen in lauwarmes Wasser legen.
Wie werden Zwiebeln richtig geschnitten?
Voraussetzung ist ein gutes Messer mit mindestens 20 cm langer Klinge. Zuerst Wurzel abschneiden, dann Zwiebel halbieren und in Richtung der Fasern dünne Scheiben so einschneiden, dass die Zwiebelscheiben nur noch an der Spitze zusammenhängen. Die Zwiebelhälfte dann drehen und gegen die Fasern dünne Scheiben schneiden.
Wie schneidet man Zwiebeln tränenfrei?
Brett und Messer feucht halten. Auch ein Spritzer Essig auf das Schneidbrett soll helfen.
Welche Zwiebelsorte verwendet man wofür?
Gelbe Zwiebeln: zum Mitdünsten, Schmoren, Kochen und Rösten (z.B. Ragouts, Gulasch, Zwiebelrostbraten)
Rote Zwiebeln: für Kartoffelsalat
Weiße Zwiebeln: auch Gemüsezwiebeln genannt, zum Füllen, für feine Saucen
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