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Küchenlexikon
Herkunft:
Zucchinis stammen vom Riesenkürbis ab, welcher in Südamerika, Mexiko und Westindien beheimatet ist.
Anbauländer:
Mittelmeerländer, Österreich, Deutschland, Großbritannien, Holland
Artikelbeschreibung:
Zucchini werden ausgewachsen bis zu 40cm lang und rund 2 kg schwer. Je kleiner die Frucht ist, desto zarter und feiner ist der Geschmack. Die Früchte sind meist hell- oder dunkelgrün, aber auch gelbe Zucchini werden angebaut. Das Fruchtfleisch ist weiß bis hellgrün mit vielen kleinen, weichen und eßbaren Kernen. Im Geschmack ist Zucchini relativ neutral, roh schmeckt er leicht nussartig.
Inhaltsstoffe:
Zucchini enthalten vor allem Kohlehydrate, Eiweiß, Kalzium, Phosphor, Eisen, das Provitamin A und Vitamin C. 100g Fruchtfleisch haben 25 kcal/107 kJ.
Gesundheitstipps:
Zucchini sind besonders leicht bekömmlich und daher für Diät- und Schonkost bestens geeignet.
Einkaufstipps:
Zucchini sollten gerade oder sonst leicht gebogen sein, etwa 15-20 cm lang, mit kleinem Stielansatz und eine zarte, grüne Schale haben. Das Fruchtfleisch ist dann hellgrün und knackig. In diesem Stadium schmecken sie am besten. Vor allem größere Exemplare sind innen leicht schwammig und schmecken fad. Weiße Sprenkel deuten darauf hin, dass der Zucchini Freilandware ist.
Lagerung im Haushalt:
Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Zucchinis bis zu einer Woche. Sie sollten nicht zusammen mit Obst gelagert werden, da sie sonst schneller verderben.
Verwendungstipps:
Junge Zucchini kann man roh als Salat verwenden, größere Früchte werden gekocht, gedünstet, gebraten oder gefüllt und überbacken. Als Beilage zu Lammbraten und Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichten schmecken sie hervorragend. Wenn man Zucchinis püriert und mit Sahne verfeinert, kann man wunderbare Suppen daraus zaubern. Zum Würzen werden Kräuter wie Basilikum, Liebstöckel, Thymian und Knoblauch empfohlen.
Küchentipps:
Man kann Zucchini besonders gut konservieren, indem man sie trocknet. Die gewaschenen Früchte werden in ½ bis 1 cm starke Scheiben geschnitten und zum Trocknen aufgelegt. Vor dem Anrichten legt man die Zucchini dann für 3 Stunden in Wasser.
Herkunft:
Schon 3000 vor Chr. wurden in Ägypten Zwiebeln gegessen. Römische Soldaten brachten die Zwiebel um ca. 50 vor Chr. in ihrem Gepäck über die Alpen.
Anbauländer:
weltweit in den gemäßigten Klimazonen
Artikelbeschreibung:
Obwohl bei uns in der Hauptsache nur drei, vier Sorten gehandelt werden, ist die Formen- und Farbenvielfalt des Liliengewächses sehr groß. Es gibt Zwiebeln, die 30 cm lang und rot sind, andere wiederum sind klein und weiß (Silberzwiebeln). Bei uns ist die Einjahres-Zwiebel (Frühlingszwiebel) und die Speisezwiebel sehr beliebt. Die Speisezwiebel schmeckt würzig und scharf, die Frühlingszwiebel hingegen etwas feiner und kann sogar mitsamt ihrem Grün verwendet werden.
Inhaltsstoffe:
An Nährwerten enthält die Zwiebel in nennenswerten Mengen vor allem Kalium und Zink. Das Provitamin A ist vor allem in der Frühlingszwiebel enthalten. 100g haben 45 kcal/ 188 kJ.
Gesundheitstipps:
Als Heilpflanze ist sie auch heute noch in ihrer Vielfältigkeit ungeschlagen. Die Zwiebel wirkt antiseptisch, enthält Glucosinolate, die krebsvorbeugend wirken und als Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit ist sie ebenfalls gut bekannt.
Einkaufstipps:
Zwiebeln müssen prall, fest und trocken sein. Wenn sie sich weich anfühlen und schon grüne Spitzen haben, ist das ein Zeichen von Überlagerung.
Lagerung im Haushalt:
Am besten lagert man Zwiebeln kühl, trocken und locker aufgebreitet. Sie sollten nicht im Plastikbeutel aufbewahrt werden, denn darin schwitzen sie und werden faulig. Faulige Exemplare müssen sofort ausgetauscht werden, da sie sonst alle anderen anstecken.
Verwendungstipps:
Zwiebeln dienen in erster Linie als Gewürz für Saucen, Suppen, Salate, Eintöpfe und Fisch- und Fleischgerichte. Sie sind neben Salz das wichtigste Gewürz geworden. So hat sich dementsprechend auch der Zwiebelkonsum in den letzten 20 Jahren verdreifacht.
Küchentipps:
Zwiebeln sollten immer erst kurz vor Gebrauch geschnitten werden. Möchte man sie in etwas Fett anbraten, so muss man das unter ständigem Wenden tun, sonst brennen sie an. Gibt man sie einem Salat bei, muss man sie sofort mit der Salatsauce mischen, sonst werden sie braun und bitter.
Wie lassen sich Zwiebeln leichter schälen?
Kurz vor dem Schälen in lauwarmes Wasser legen.
Wie werden Zwiebeln richtig geschnitten?
Voraussetzung ist ein gutes Messer mit mindestens 20 cm langer Klinge. Zuerst Wurzel abschneiden, dann Zwiebel halbieren und in Richtung der Fasern dünne Scheiben so einschneiden, dass die Zwiebelscheiben nur noch an der Spitze zusammenhängen. Die Zwiebelhälfte dann drehen und gegen die Fasern dünne Scheiben schneiden.
Wie schneidet man Zwiebeln tränenfrei?
Brett und Messer feucht halten. Auch ein Spritzer Essig auf das Schneidbrett soll helfen.
Welche Zwiebelsorte verwendet man wofür?
Gelbe Zwiebeln: zum Mitdünsten, Schmoren, Kochen und Rösten (z.B. Ragouts, Gulasch, Zwiebelrostbraten)
Rote Zwiebeln: für Kartoffelsalat
Weiße Zwiebeln: auch Gemüsezwiebeln genannt, zum Füllen, für feine Saucen
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