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Sonntag, 25. März 2007 |
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Wein aus Frankreich
Ohne jeden Zweifel ist Frankreich, was die Bedeutung seiner Weinwirtschaft und deren Einfluss auf die übrige Weinwelt betrifft, das wichtigste weinproduzierende Land der Erde.
Das gilt schon wegen der Vielfalt der erzeugten Weinsorten, aber auch wegen der bekannt hohen Qualität französischer Spitzenweine und schließlich auch wegen der sprichwörtlichen Weinkultur Frankreichs.
Das Appellations-Prädikat für Qualitätsweine
Rund ein Drittel der erzeugten Weine haben das Appellations-Prädikat für Qualitätsweine (AOC und VDQS). Mit einem solchen Prädikat versehene Weine sind Qualitätsweine, die strengen Produktions- und Kontrollvorschriften unterworfen werden. In diese Gruppe der Qualitätsweine fallen auch die weltweit anerkannten Spitzenweine Frankreichs, die das hervorragende Image französischer Weine begründet haben. In Frankreich ist die Weinerzeugung entweder aus einem Trauben- bzw. Maischegemisch verschiedener Rebsorten oder aus einem Weinverschnitt (Cuvée genannt) durchaus üblich und anerkannt. Die Mehrzahl der französischen Weine (z.B. nahezu alle Rotweine aus Bordeaux) werden so hergestellt; reinsortig ausgebaute Weintypen findet man nur in bestimmten Anbaugebieten. Manche Weinbaubetriebe hüten ihr genaues Mischverhältnis und die damit erzielte besondere Bukett- oder Geschmacksart ihrer Weine als ein großes Geheimnis.
Daten und Fakten:
- Rebfläche: 1 Million Hektar
- Weinproduktion: 60-70 Millionen Hektoliter/Jahr im langjährigen Durchschnitt
- Weinexport: 11 - 12 Millionen Hektoliter/Jahr
- Weinimport: 5 - 8 Millionen Hektoliter/Jahr
- Pro-Kopf-Verbrauch: 72 Liter/Jahr
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Juli 2008 )
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