Ein lauer Sommernachmittag ist die ideale Zeit, um ein guten Obstkuchen zu backen. Obst gibt es in Hülle und Fülle – und in den Ferien hat man auch mal die Zeit, ein neues Rezept auszuprobieren. Köstlich schmeckt ein zarter Obstkuchen aus Mürbteig mit einem Belag aus frischen Äpfeln, Marillen oder anderen süßen Früchten. Und das Beste daran: Dieser Kuchen gelingt (fast) immer – auch wenn man kein Profi-Kuchenbäcker ist!
Tipp: Der so genannte 1-2-3 Teig ist ein (Profi-)Mürbteig, der ganz einfach herzustellen ist. Er besteht aus 1 Teil Zucker, 2 Teilen
Butter und 3 Teilen
Mehl. Dazu kommt (bei etwa 500 Gramm Mehl) ein Ei, ein Päckchen Vanillezucker sowie eine Prise
Salz. Alle Zutaten werden zu einem geschmeidigen Teig verknetet und im Eiskasten etwa ein halbe Stunde kühl gestellt. Nun legt man eine Tortenform oder ein gesamtes Blech – ganz dünn - mit dem Mürbteig aus. Der Teig wird – ohne Belag – im Backrohr bei etwa 180 Grad 10 Minuten vorgebacken. Am besten sticht man vor dem Backen einige Löcher mit einer Gabel in den Teig – so entstehen keine Luftblasen oder andere Verformungen.
In der Zwischenzeit wäscht man Äpfel, schält und entkernt sie und schneidet sie in kleine Scheibchen. Die Apfelstücke werden auf dem vorgebackenen Kuchenteig verteilt, und mit etwas Zucker – und wer mag - Rosinen und geriebenen Haselnüssen verfeinert. Nun kommt der belegte Kuchen noch einmal für etwa eine halbe Stunde ins Rohr! Fertig! Sie können statt Äpfeln auch Marillen oder ein anderes Obst verwenden. (Nicht gut geeignet sind alle Obstsorten, die sehr viel Wasser verlieren, wie z.B.
Erdbeeren.) Und servieren Sie den Kuchen noch lauwarm mit einer Kugel Vanille-Eis!