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Teig für alle Fälle: Aus Erdäpfeln (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Teig für alle Fälle: Aus Erdäpfeln
#219
reini_44 (Moderator)
Moderator
Beiträge: 67
graphgraph
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Geschlecht: männlich Ort: Wien Geburtstag: 1944-10-23
Teig für alle Fälle: Aus Erdäpfeln vor 5 Jahre, 2 Monate Karma: 1  
Erdäpfelteig ist Grundlage für viele köstliche Gerichte. In unserem Küchen-Geheimnis geht es diesmal um diesen Teig für alle Fälle. Es gibt ein Rezept für ihn und eines für Schupfnudeln.

Leicht verdaulicher Klassiker
Sie sind leicht verdaulich, liefern uns hochwertiges Eiweiß und Ballaststoffe, sind nicht teuer und lassen sich zu unglaublich vielen Gerichten verarbeiten - Erdäpfel sind ein Hit in der Küche und ein Klassiker.

Erdäpfeltiger
Zwar werden sie nicht mehr in derart großen Mengen verzehrt, wie früher - aber es gibt immer noch genügend Erdäpfeltiger.

Erdäpfel sind nach wie vor das Hauptnahrungsmittel in Mitteleuropa, sie werden weltweit angebaut, in mehr als 100 verschiedenen Sorten.

Jänner-Profiköchin Silvia Horvath aus Ritzing gehört auch dazu. Sie serviert gerade jetzt im Winter die Erdäpfel in Teigform.

Mehlig kochende Erdäpfel
Nicht zu klebrig soll der Teig für alle Fälle werden. Dazu hat Horvath die besten Tipps parat, denn schließlich soll es ja nicht beim Teig allein bleiben. Die Köchin macht diesmal Schupfnudeln daraus.

Doch zunächst zum Teig: Man solle unbedingt mehlig kochende Erdäpfel verwenden, rät Horvath. Dann die Erdäpfel kochen, anschließend gleich aus dem Wasser herausnehmen, schälen und am besten noch im warmen Zustand pressen. Am besten sei es diese gepressten Kartoffeln noch einen Tag im Kühlschrank stehen zu lassen.

Am Vortag beginnen
Mehlig kochende Erdäpfel zeichnen sich durch ihren besonders hohen Stärkegehalt aus. Für Suppen, Pürees, Knödel und Kroketten sind sie bestens geeignet.

Der Tipp, die Erdäpfel einen Tag vorher zu kochen und zu pressen, erleichtert den Umgang mit der etwas trockenen und grobkörnigen Masse. Damit werde die Masse kompakter und leichter zu formen, erklärt Horvath.

Zu den passierten Erdäpfeln kommen die restlichen Zutaten: Mehl, Eidotter, zerlassene Butter, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Zutaten für den Teig:
500 g mehlige Kartoffeln
2 Eidotter
180 g Mehl
50 g Butter
SalzbrPfeffer
Muskatnuß
50 g Butter

Das Ganze zu einem glatten, festen Teig kneten und in die gewünschte Form bringen.

"Gschupfte Nudeln"
Hat der Teig die gewünscht Form und Konsistenz, dann kann er für allerlei Gerichte eingesetzt werden. Silvia Horvath verrät ihr Schupfnudel-Geheimnis.

Eine gewisse Fingerfertigkeit brauche es schon, um richtig schön geformte Schupfnudeln zu bekommen, meint sie.

"Hex" kann helfen
Wer in Sachen Fingerfertigkeit unbegabt ist, der kann mittlerweile im Handel schon eine Maschine erstehen, genannt "Schupf-Nudel-Hex", die den Teig mittels Aufsatz in die gewünschte bauchige Form bringt. Das Schupfen, wenn die Nudeln in der Bratpfanne knusprig gebraten werden, kann bislang noch kein Gerät übernehmen.

Übung und passende Pfanne
Das Schupfen geht mit ein wenig Übung leicht von der Hand, auf das richtige Maß an Schwung kommt es dabei an - und auf die passende Pfanne: Am besten dazu geeignet ist eine Teflonpfanne, so Horvath.

Fast wie italienische Nudeln
Sie passen fast immer und überall, diese Nudeln, die eigentlich gar keine Nudeln sind. Das - und auch den Großteil der Zubereitung - haben Schupfnudeln mit einer italienischen Erdäpfel-Spezialität gemeinsam. Gnocchi gehören auch nicht zur Kategorie Pasta.

Im Gegensatz zu den Schupfnudeln werden sie aber nicht in einer süßen Variante serviert. Ein mitteleuropäischer Mehlspeis-Klassiker sind zum Beispiel die Mohnnudeln.

Ob süß, vegetarisch oder als Beilage zu Fleisch - Schupfnudeln, natürlich handgewuzelt, schmecken einfach gut. Eine Zutat darf natürlich auf keinen Fall fehlen: Muskatnuss passt zu allen Kartoffelgerichten sehr gut.

Rezept für Schupfnudeln:
Aus dem Erdäpfelteig etwa drei Zentimeter dicke Walzen formen. Diese in einen Zentimeter lange Stücke schneiden und daraus auf einer bemehlten Fläche ungefähr 5 Zentimeter lange Nudeln formen.

Anschließend in kochendem Salzwasser kurz aufkochen lassen.

Herausnehmen und im kalten Wasser abschrecken. Auf ein Lochblech geben. Mit Butter in einer Teflonpfanne goldgbelb Braten.
 
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