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Ernährungstipps für gute Laune Drucken E-Mail
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Sonntag, 11. Dezember 2011

002.jpgKurze Tage und wenig Sonne führen dazu, dass Menschen unter depressiven Verstimmungen leiden. Laut „Radio Wien“-Experten Hademar Bankhofer helfen Lebensmittel mit hohem Magnesiumanteil, zum Beispiel Bohnen und Vollkorn. Bisher wurde immer die Banane als Stimmungsaufheller genannt, weiters die Hirse und der Johanniskraut-Tee.

Doch auch Bohnen, Linsen, Erbsen, Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Spinat, Vollkorngetreide, Kürbiskerne und gedämpfte Erdäpfel können triste Stimmung vertreiben. Auch Mineralwasser mit einem hohen Magnesium-Gehalt spielen eine entscheidende Rolle. Magnesium ist lebenswichtig und an vielen Stoffwechsel-Reaktionen beteiligt. Unter anderem ist Magnesium auch für die Produktion von Glückshormonen in unserem Gehirn wichtig, speziell für die Produktion von Serotonin. Magnesium-Mangel kann sich daher belastend auf die Stimmung auswirken.

Positive Stimmung durch gesunde Ernährung
Studien weisen darauf hin, dass Magnesium auch in der Prävention von Diabetes eine große Rolle spielen kann. Je geringer die Magnesiumzufuhr, desto größer sei das Risiko, einen Diabetes-Typ-2 zu entwickeln. Auch regelmäßige seelische Tiefgänge ohne medizinische Ursache können auf eine Ernährung zurück zu führen sein, die zu wenig Magnesium anliefert. Wer Tag für Tag schlecht gelaunt ist und mit negativen Gedanken beladen durchs Leben geht, sollte seinen Speiseplan auf magnesiumreiche Nahrung gezielt umstellen. Am einfachsten wäre, Nüsse zu essen und Haferflocken in den Speiseplan einzubauen. Diese haben noch dazu den Vorteil, dass sie auch Zink enthalten, ein Spurenelement, das ebenfalls für positive Stimmung zuständig ist.

© ORF.at / wien.orf.at/radio

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Dezember 2011 )
 
 
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