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Ernährung je nach Lebensabschnitt Drucken E-Mail
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Sonntag, 13. Juni 2010

Jedes Alter hat seine eigenen Bedürfnisse, was gesunde Ernährung betrifft. Was einem früher gut getan hat, kann bald nicht mehr passen. Nicht nur die Essgewohnheiten, sondern auch das Körpergewicht verändert sich manchmal.

Die Pension als Wendepunkt
Einer der größten Wendepunkte ist der Eintritt in die Pension. Ein ruhigeres Leben heißt auch ein geringerer Energiebedarf und eine höhere Gefahr, zu viel Gewicht zuzulegen. Das ändert sich ab einem Alter von rund 65 Jahren, ab dann darf es auf der Waage auch ein bisschen mehr sein. Der Grund: mit zunehmendem Alter ist ein Gewichtsverlust gesundheitlich weitaus gefährlicher als etwas Übergewicht, erklärt die Diätologin Barbara Schmid. Denn ein Eiweiß- vor allem aber ein Energiemangel sorgt für ein schlechte Immunabwehr, Infektionskrankheiten werden schlechter bewältigbar.

Ab 65 Untergewicht vermeiden
Wird bei einem 1,60 Meter großen Menschen bis zu einem Alter bis zu 65 beispielsweise noch ein Gewicht von 60 Kilogramm empfohlen, dürften es ab 65 dann schon 70 Kilogramm sein. Daher gilt, auch bei wenig Appetit regelmäßig kleine, leichte Zwischenmahlzeiten zu essen, wie etwa Pudding, Cremes, Suppen oder Kompott. Diese könne auch mit geschmackneutralem Eiweißpulver angereichert werden, um so die optimale Energieversorgung zu gewährleisten.

Schüler sollten frühstücken
Ganz anders ist der Ernährungsschwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen. Studien haben ergeben, dass rund ein Viertel aller Schüler ohne Frühstück, und ein weiteres Viertel ohne Jause außer Haus gehen. Doch gerade diese Mahlzeiten sind für die Konzentration im Unterricht sehr wichtig. Wenn die Schüler in der Früh gar nichts essen wollen, sollte zumindest ein warmes Getränk wie Tee oder Kakao getrunken und eine Jause vorbereitet werden.

Gemeinsame Mahlzeiten wichtig
Erwachsene hingegen verlernen laut Diätologin Barbara Schmid wegen des hektischen Arbeitsalltags oft eine gewisse Esskultur. Zu viele, sehr oft ungesunde Zwischenmahlzeiten führen dazu, dass man so gut wie nie mehr gemeinsam eine Mahlzeit einnimmt. Daher der Rat der Expertin: ein Mal am Tag, für die meisten ist das wohl abends, mit der Familie zusammenkommen und gemeinsam das Essen genießen.

© ORF.at / noe.orf.at/magazin

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. August 2010 )
 
 
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