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Ernährung gegen die Gelsenplage Drucken E-Mail
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Donnerstag, 2. September 2010

Die Gelsen sind heuer fast überall und verleiden vielen einen gemütlichen Abend im Freien. Was man mit natürlichen Mitteln gegen Gelsen tun kann, weiß ORF-Wien Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer.

Wenig Fleisch und wenig Zucker
Der Volksmund sagt oft, dass süßes Blut die Gelsen anlockt. Bankhofer: "Genau das Gegenteil ist der Fall." Schon vor Jahren haben Untersuchungen ergeben: Besonders gern stürzen sich die Gelsen auf jene Menschen, die übersäuertes Blut haben. Das sind jene, die sehr viel Fleisch und sehr viel Süßes und zu wenig Obst und Gemüse essen. Man kann sich also vor Gelsen schützen, wenn man sich gesünder ernährt: mit viel Obst und Gemüse, mit wenig Fleisch und wenig Zucker. Wenn man gesündigt hat, dann macht es Sinn, zur Gelsenabwehr Basenpulver aus der Apotheke zu nehmen: Einmal täglich nach der Hauptmahlzeit einen Teelöffel in 1/8 Liter Wasser verrührt trinken.

Gelsen machen erotisch
An der Universität Düsseldorf hat man nachgewiesen, dass Gelsen hauptsächlich von Pheromonen angelockt werden. Das sind Duftstoffe des Menschen, die für die sexuelle Anziehungskraft verantwortlich sind. Wer also besonders von Gelsen geplagt wird und schon ganz zerstochen ist, der hat wenigstens den Beweis, erotisch zu sein. Bankhofer: "Wenigstens kann man sagen: ich hab eine Wahnsinns-Anziehungskraft!"

Gelsen hassen Knoblauch
Eine weitere Variante wäre laut Bankhofer, möglichst oft Spaghetti aglio e olio zu essen. Oder man legt fein geschnittene Knoblauchscheiben auf Vollkornbrot. Wenn man keinen Knoblauch essen will, dann kann man eine frische Zehe aufschneiden und damit die Fußsohlen einreiben. Eine Stunde später riecht man aus allen Poren nach der Knolle. Außerdem mögen Gelsen mögen auch den Geruch von B-Vitaminen nicht. Bankhofer: "Essen Sie Vollkornprodukte, Weizenkeime, Milchprodukte, Pilze, Walnüsse und Makrelen. Oder nehmen Sie nach Absprache mit dem Arzt B-Vitamine aus der Apotheke." Zum Einreiben empfiehlt Bankhofer Lavendelöl, Nelkenöl, Lorbeeröl oder Apfelessig.

© ORF.at / wien.orf.at/magazin

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Oktober 2010 )
 
 
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