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Die Philosophie der 5 Elemente Ernährung |
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Montag, 29. Mai 2006 |
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Im alten China wurde so gut wie kein Unterschied zwischen Arznei- und Nahrungsmitteln gemacht.
Das Wissen über die Heilkraft der Nahrung war auch in unserem Kulturkreis bekannt und wurde lange Zeit nicht nur von „Kräuterweiblein" gepflegt - bis es in jüngster Zeit zunehmend in Vergessenheit geriet. Paracelsus und Hildegard von Bingen nutzten Nahrung zur Heilung, indem sie eine energetische Klassifizierung erstellten, die überraschende Parallelen zur chinesischen Nahrungsklassifizierung aufweisen. |
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Qualitative versus quantitative Klassifizierung
In der noch relativ jungen, westlichen Ernährungswissenschaft wird Nahrung ausschließlich nach quantitativen Gesichtspunkten betrachtet und in Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aufgeteilt. Auch die mit der Nahrung zugeführte Energie, also die Kilokalorien (kcal)/Joule (J) spielen bei uns eine größere Rolle als in der chinesischen Ernährungslehre. Erst in jüngster Zeit beginnt man auch bei uns, qualitative Wirkungen von Nahrungsmitteln zu berücksichtigen und zu untersuchen, warum z.B. Personen auf ein und dasselbe Nahrungsmittel ganz unterschiedlich reagieren. Der Ansatz der chinesischen Ernährungslehre kann hier also wertvolle Anregungen bieten.
Viele Ernährungswissenschafter haben bereits erkannt, dass sich durch die Kombination beider Ansätze die Gesundheit auf bestmögliche Weise erhalten bzw. wiederherstellen. |
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Energie für den Körper
Die Fünf Elemente Lehre hat eine zentrale Fragestellung:
- Welche Energie spendet dieses Nahrungsmittel?
- Welche Körperbereiche versorgt es?
Der Ausdruck „Fünf Elemente“ hat seine Grundlage in den Prinzipien von Yin und Yang, wobei deren Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser sowie das Wissen um die thermischen Eigenschaften der Nahrungsmittel die Basis dieser Ernährungslehre sind.
Den Fünf Elementen sind auf der körperlichen Ebene fünf großen Organbereiche zugeordnet. Gesundheit bedeutet, dass jedes Organ eine ausgewogene, harmonische Energie besitzt, mit der es sowohl gut funktioniert als auch die anderen Organe unterstützend beeinflusst.
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Alle Sinne essen mit
Die ästhetische Gestaltung der Speisen, die Auge und Herz erfreuen sollen, spielt in China eine große Rolle. Auch der kunstvoll komponierte Geschmack den Gaumen und alle Sinne stimulieren, die „Energie“ (gemeint sind aber nicht die kcal) der Nahrungsmittel soll Körper, Seele und Geist im Gleichgewicht halten. Auch dieser Ansatz der Ernährungslehre findet hierzulande, nicht nur bei Gourmets, immer mehr Anhänger, denn das Auge isst je bekanntlich mit! |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. März 2008 )
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