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Der Arbeitsweg als Fitnessprogramm Drucken E-Mail
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Sonntag, 9. August 2009

Es existieren nicht viele Untersuchungen zum Thema: Was bringt es, wenn man zu Fuß oder mit dem Rad täglich zur Arbeit geht oder fährt. Hat man deshalb ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen?

Amerikanische Forscher von der Universität North Carolina haben eine sehr interessante Studie zu dieser Fragestellung durchgeführt. Im Rahmen einer größeren länger andauernden Herz-Kreislaufstudie bei jungen Erwachsenen, wurden 2364 Personen dahingehend befragt, wie sie täglich zur Arbeit kommen. Bei der Studie wurde der Blutdruck untersucht, die Fitness getestet, Cholesterinwerte, Blutzuckerwerte, Insulinwerte und Triglyzeride bestimmt. Auch Größe und Gewicht der Teilnehmer wurden gemessen, um festzustellen, ob jemand übergewichtig oder adipös ist.

Die Studienteilnehmer mussten ganz genau beschreiben, wie sie täglich zur Arbeitsstelle kommen (ob sie mit dem Rad, fahren, gehen, laufen, etc.), welche Strecke sie dabei zurücklegen müssen und wie lange sie dafür brauchen.

Das Ergebnis war für die Forscher keineswegs verwunderlich. Frauen und Männer, die täglich aktiv ihren Arbeitsplatz erreicht haben, nämlich gehend oder Rad fahrend, hatten im Vergleich zu den anderen, weniger häufig Übergewicht oder Adipositas, bessere Cholesterinwerte und Blutzuckerwerte und bessere Blutdruckwerte. Die Weite des Weges und die aufgewendete Zeit dafür spielten dabei auch eine Rolle.

Im Rahmen der Gesundheitsförderung ist es bereits seit langem ein Anliegen, Menschen dazu zu motivieren, bereits am Weg in die Arbeit mehr Bewegung einzubauen. Die vorliegende Studie bestätigt nun die positive Wirkung auf die Risikofaktoren für Herzerkrankungen und die persönliche Fitness.

Unser Tipp: Wenn die Strecke zu Ihrer Arbeitsstätte zu weit entfernt liegt, parken Sie Ihr Auto etwas weiter entfernt oder steigen Sie bei den öffentlichen Verkehrsmitteln 1 oder 2 Stationen früher aus und gehen Sie den Rest zu Fuß.

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. August 2009 )
 
 
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