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Sonntag, 11. Dezember 2011 |
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Zur Zeit unserer Urgroßmütter waren die Quitten ein hoch geschätztes Obst. Doch in den vergangenen Jahren gerieten sie immer mehr in Vergessenheit. Nun feiern sie ein Comeback, wie „Radio Wien“-Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer sagt. Die Quitte stammt aus dem vorderasiatischen Raum und wird heute hauptsächlich in süd- und südosteuropäischen Ländern angebaut.
In Österreich wird die Quitte überwiegend in ambitionierten Gärtnereien oder privat im Garten kultiviert. Sie wächst bei uns dort am besten, wo auch Wein oder Birnen gut gedeihen. Das sind der richtige Boden und das ideale Klima. Die Quitte wächst übrigens an einem Strauch oder an einem Baum. Der kann zwischen vier bis acht Meter hoch werden.
Roh nicht genießbar
Wer die Wahl hat, hat die Qual: Es gibt rund 200 verschiedene Quitten-Sorten. Je nach Sorte werden die Früchte von Ende September bis Ende Oktober geerntet. Nach einer Lagerzeit von vier bis acht Wochen kommen sie dann in den Verkauf. Wichtig ist: Die Quitte ist roh ungenießbar. Schuld daran ist der hohe Gehalt an Tannin. Das schafft einen herben Geschmack. Sie liefert laut Bankhofer aber reichlich Vitamin C und Kalium. Mit dem Vitamin C schützt die sie vor Erkältungen und macht uns Stress fest. Das Kalium ist wichtig für eine gesunde Verdauung, für Herz, Nerven und Muskeln, aber auch für einen gesunden Elektrolyt-Haushalt.
Gut für den Darm
Die Quitte hat zudem einen hohen Pektingehalt. Das ist ein Faserstoff, der die Darmtätigkeit anregt und positiv auf den Cholesterin-Haushalt einwirkt. Das Pektin der Quitte bindet auch Gifte und andere Schadstoffe im Darm und transportiert diese aus dem Körper. Daher ist nach einer Darmgrippe ein Quitten-Kompott sehr hilfreich.
Tipp: Man schneidet die geschälten Quitten in Stücke, kocht sie in etwas Wasser, bis sie weich sind. Dann werden sie püriert, mit Honig und Zimtpulver gewürzt.
© ORF.at / wien.orf.at/radio
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Dezember 2011 )
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