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Atmung bringt nicht nur Luft |
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Montag, 1. September 2008 |
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Jeder macht es unbewusst und dauernd - atmen. Pro Minute atmet ein gesunder Mensch etwa 16 Mal ein und aus. Durch Atmung führt man dem Körper aber nicht nur Sauerstoff zu, man kann mit Atemtechniken auch Verspannungen lösen.
Atutomatischer Vorgang im Körper
Sprecher, Schauspieler und Sänger brauchen bestimmte Atemtechniken für das professionelle Singen und Sprechen. Atmung betrifft aber jeden und ist ohne darüber nachzudenken ein automatischer Vorgang im Körper.
Was passiert beim Atmen?
Beim Einatmen spannt sich das Zwerchfall an, Luft wird über Mund und Nase in die Lunge gesaugt. Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell und die verbrauchte Luft strömt ohne Anstrengung wieder aus dem Körper.
Mit Atemtechnik entspannen und beruhigen
Gesunde Menschen müssen spezielle Atemtechniken lernen, wenn sie spezielle Berufe haben oder wenn sie die Atmung verwenden um bestimmte Effekte zu erreichen, wie beispielsweise Beruhigung, Entspannung oder Meditation, sagt der Lungenfacharzt und Primarius der Lungenabteilung im KH Krems Peter Errhalt.
Atmung und Bewegung
Um Stress abzubauen, Verspannungen zu lösen oder Ängste und Depressionen zusätzlich zu medizinischen Therapien zu unterstützen, besuchen Menschen bestimmte Atemkurse. Norbert Faller ist Atempädagoge und bietet Atemkurse an. Dort können Menschen lernen, den Atem bewusst wahrzunehmen und durch Übungen die Auswirkungen von Bewegungen auf die Atmung versuchen zu spüren.
© ORF.at / noe.orf.at/magazin
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 27. Oktober 2008 )
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