Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie befinden sich hier arrow Startseite

Inhalt

Alleskönner Kirschen Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 0
SchlechtSehr Gut 
Sonntag, 11. Juli 2010

Kirschenliebhaber haben jetzt wieder Saison. Einer von ihnen ist der ORF-Wien Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer, er nennt sie "Naturarznei vom Obstbaum."

Kirschen gegen Cellulite
Kirschen enthalten reichlich Vitamin C und das Spurenelement Zink für das Immunsystem, Folsäure für Herz und Kreislauf, Calcium für die Knochen und Eisen für das Blut. Das Wertvollste aber sind die Pflanzenfarbstoffe der Kirschen, auch Anthocyanidine genannt. Diese Anthocyanidine haben auch kosmetische Wirkung. Sie stärken laut Bankhofer das Bindegewebe und bekämpfen jene schädlichen Enzyme, die die Haut welk, alt und faltig machen. Kirschen sind also auch ein Jungbrunnen udn helfen Frauen und Mädchen, Cellulite vorzubeugen. Die dunklen Farbstoffe wirken aber auch gegen Muskelkater und Wadenkrämpfe. Das hat man erst kürzlich an der amerikanischne Universität von Vermont nachgewiesen. Bankhofer: "Nicht uninteressant für alle, die Sport treiben und es nicht gewohnt sind."

Kirschen gegen Rheuma
Die Wirkung dieser Farbstoffe hat im Jahr 1950 der in Texas lebende deutsche Arzt Dr. Ludwig Blau entdeckt. Er litt selbst unter Gicht, hatte starke Schmerzen und musste sogar zeitweise im Rollstuhl sitzen. Er machte die Beobachtung, dass seine Schmerzen nach zwei Handvoll Kirschen deutlich gelindert waren. Daraufhin startete er eine Studie mit Gicht- und Rheumapatienten. Seither ist nachgewiesen: Kirschen senken den Harnsäurespiegel und bekämpfen Entzündungen. Die dunklen Kirschen wirken besser gegen Rheuma und Gicht als die hellen, weil sie mehr Farbstoffe enthalten.

Kirschen gegen Zahnbelag
Mit ihren Schutzsäuren und dem Fruchtzucker regen die Kirschen die Arbeit des Magens, des Darms und auch der Bauchspeicheldrüse an und fördern somit die Verdauung. Dazu trägt auch der reiche Anteil an Ballaststoffen bei. Kirschen entwässern und entlasten daher Herz und Kreislauf und aktivieren die Leber und die Nieren. Antibakterielle Substanzen in den Kirschen verhindern die Bildung von Zahnbelag und sie können Karies und Zahnfleischproblemen wie der Parodontitis vorbeugen. Am besten ist es laut Bankhofer, man isst Kirschen gleich frisch vom Baum. Bankhofer: "Es gibt noch ein einfaches, köstliches Dessert: 130 Gramm Kirschen ohne Kern und ohne Stiel in ein Glas geben und einen Becher Vanillejoghurt darüber gießen. Darauf einen Tupfer Kirschenmarmelade geben und servieren.

© ORF.at / wien.orf.at/magazin

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. September 2010 )
 
 
Schlagworte

backen   backpulver   brot   butter   dressing   eier   essen   fleisch   gemüse   geschmack   hitze   kartoffeln   kochen   käse   körper   mayonnaise   mehl   milch   mühle   obst   olivenöl   pfanne   pfeffer   portionen   salat   salz   scheiben   schüssel   spargel   teig   wein   zimt   zucker