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Aktuelles Thema: Sommerhitze Drucken E-Mail
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Freitag, 20. Juli 2007

kann das richtige Essen und Trinken helfen?

Eine Hitzewelle rollt übers Land. Jetzt sind hilfreiche Tipps angesagt, die uns helfen, die heißen Tage gut zu überstehen. Viel Trinken - das ist jedermann bekannt. Aber was löscht den Durst und ist gleichzeitig gut für meinen Körper? Und wie kann mich meine Ernährung vor Sonnenbrand bewahren?
Lesen Sie weiter, was außer Wasser trinken noch helfen kann!

Brot gegen den Durst?


Für den Körper ist Wasser absolut lebensnotwendig. Wir haben aber verschiedene Möglichkeiten dem Körper Wasser zuzuführen.
Wussten Sie, dass eine Gurke zu 96% aus Wasser besteht? Ja, das wussten Sie bestimmt! Aber wussten Sie auch, dass frisches Brot zu etwa 40% aus Wasser besteht?
In den meisten unserer Lebensmittel steckt ein beachtlicher Anteil an Wasser. Kein Wunder also, dass wir täglich beinahe einen Liter Wasser über feste Nahrung aufnehmen. Die restlichen 1,5 Liter, die uns in unserer Flüssigkeitsbilanz fehlen sollten wir trinken.
Bei hohen Temperaturen und wenn wir stark schwitzen, sollten wir mehr Flüssigkeit aufnehmen, sonst droht der Kreislauf zusammenzubrechen.
Die besten Durstlöscher sind Wasser und ungezuckerte Getränke bzw. stark verdünnte Säfte. Auch Tee eignet sich gut - sowohl warm wie auch kalt.

 

Warme oder kalte Getränke - was ist besser?

Kalte Getränke sind meist die erste Wahl, wenn es sehr heiß ist. Sie haben aber nicht unbedingt einen kühlenden Effekt auf den Körper. Um den Kreislauf stabil zu halten, muss nämlich auch die Temperatur im Körper konstant gehalten werden. Deshalb wird unsere Nahrung, sobald sie im Verdauungstrakt angelangt ist, auf Körpertemperatur gebracht. Trinken wir also besonders kalte Getränke, so muss der Körper Energie aufwenden, um diese zu erwärmen.

Wasser ist nicht gleich Wasser!


Als bester Durstlöscher gilt nach wie vor reines Wasser. Die gute Wasserqualität im Großteil von Österreich erlaubt es uns, direkt aus der Leitung zu trinken. Vorausgesetzt die Leitungen sind nicht aus Blei oder Kupfer. Aus alten Blei- und Kupferrohren können sich beachtliche Mengen an gelöstem Blei oder Kupfer befinden, die sich durchaus negativ auf die Gesundheit auswirken können. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Wasserhahn ein paar Minuten rinnen zu lassen, bevor man Wasser entnimmt.
Immer eine gute Wahl ist Mineralwasser. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Je nach Mineralgehalt kann man der Gesundheit etwas Gutes tun.

 

  1. Natriumarmes Mineralwasser schont den Blutdruck.
  2. Calciumreiches Mineralwasser stärkt die Knochen und hilft somit Osteoporose vorzubeugen.
  3. Magnesiumreiches Mineralwasser hilft Muskelkrämpfe vorzubeugen.
  4. Insgesamt kann ein hoher Mineralstoffgehalt einen wichtigen Beitrag zur Mineralstoffversorgung leisten.

Essen gegen Sonnenbrand?


Kaum steht die Sonne hoch am Himmel, werden die Warnrufe der Hautärzte und Krebsforscher wieder laut: zu viel Sonne schadet der Haut und der Gesundheit.
Erstes Mittel der Wahl, um sich zu schützen ist Sonnencreme und das Vermeiden von zu intensiver Sonnenbestrahlung.
Sonnenanbeter und Personen, die unwillkürlich der Sonne ausgesetzt sind, können aber noch mehr für ihren Schutz tun. Und zwar mit der richtigen Ernährung!

Sonnenschutz von innen

Zu langes Sonnenbaden erhöht im Körper die Entstehung "freier Radikale", das sind hoch reaktive Verbindungen, die den Körper schädigen können, im schlimmsten Fall rufen sie Krebs hervor. Diese freien Radikale können aber von so genannten Radikalfängern unschädlich gemacht werden. Zu den wichtigsten Radikalfängern im Körper zählen die antioxidativ wirkenden Vitamine A (Vorstufe sind die Carotinoide), E und C.
Und noch ein Tipp: Die prophylaktische Einnahme von Carotinoiden und Vitamin E über mehrere Wochen hat in Versuchen einen Sonnenschutzfaktor 3 bewirkt. Das erspart zwar nicht das eincremen, es unterstützt aber zusätzlich.

Schützende Nahrung

Die besten Quellen für Antioxidantien sind Gemüse und Obst. Mit 5 Portionen am Tag sind Sie bestens versorgt. Eine große Karotte liefert beispielsweise bereits den Tagesbedarf an Vitamin A. 80 g Paprika versorgen uns mit genug Vitamin C für einen Tag. Vitamin E nehmen wir auch über Pflanzenöl auf. 10 g (1 EL) Weizenkeimöl reicht bereits aus für den täglichen Bedarf eines Erwachsenen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 11. August 2007 )
 
 
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